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11.2.24

Go East! ... or short 39 glipses behind the you know what ...

 ... well, the headline says already far too much about the humongous ignorance and the insatiable thirst of the author. No real news, I fear! To prevent me from writing even more nonsense ... which is absolutely impossible to achive, I'd like to keep this introduction as short as possible!  39 glimpses in 2023 were far too many to process in an adequate manner. As you are about to see right after this ... (having written that, there were quite a few spectacular viewings with tons of unique character and captivating flavour patterns ... so I'd go for it, if I were you) ...

31.10.23

Happy Halloween Happening Now Tasting: Granny's Precious

 

Like in the previous years I'd like to indulge my tongue with straight forward palatal confrontations in Happening Now style! This year with a little selection straight out of Granny's cellar! Let's just survive ... my tongue, I mean ;-)

29.12.22

"Confrontational Therapy" Protocol 2022

Throughout the past year I confronted my palate with grape varieties I usually do not enjoy all too much. Diplomatically put! Yes, I very much “enjoy” to confront myself with personal prejudice or other not all too pleasurable matters. In case of fermented grape juice, it might be a rather easy undertaking. In case other engagements, objects, affairs etc it is most certainly much more challenging. Anyway, I digress ... as always! For my palatal confrontation 2022 I've tried to select wines very carefully. Most of them have been consumed fully and over several days. A few were limitedly consumed over at least two days and subsequently these ones continue their rest-existence elsewhere. For instance the existence in a not all too shabby sauce or just venturing out into world of the discharge pipes and beyond. Furthermore I do not wish to bore the engaged reader longer than absolutely necessary – hence this time I will try to keep my tasting notes as concise as possible. Sometimes probably insufficiently short. I suppose a correlation between enthusiasm towards a specific wine and the length of the corresponding tasting note might be rather evident. Enough! Let's get it over with ...

31.10.16

Happening Now Tasting 36: Grover Zampa Vineyards Zampa Syrah 2010, Nashik Valley





Time for another Halloween „Happening Now Tasting“ post! Like every year I'd like to sacrifice conk and tongue to pure and unadulterated wine-adventure'ism. This time my potentially „thrilling“ wine comes from Maharashtra in India. Absolutely not the first Indian wine on this blog. There've been quite a few surprises from the country which is quite dear to my heart. However, today I am going for a Zampa Syrah 2010 from Grover Zampa Vineyards in Nashik Valley north-east of Mumbai. Some might remember … I am not so much of a Syrah fellow. This combined with the heat of India!? Anyway … I hope for the best. Let's go for it …

24.3.14

Schweizer Allerlei Teil Vier



Man könnte der Vermutung erlegen das ich ein fauler Hund bin! Abstreiten wollte ich das nicht. Mit einem guten Monat Verspätung habe ich es nun endlich geschafft den vierten Teil von Schweizer Allerlei zusammen zu trinken und wie man sehen kann mehr oder weniger gut zusammen zu schreiben. Um nicht noch mehr Zeit mit sinnfreiem Vorgeplänkel zu vergeuden schlage ich vor gleich zum Wesentlichen überzugehen! Wie auch in den drei vorangestellten Teilen geht es auch dieses Mal in die verschiedensten Landesteile der Schweiz. Etwas detailgenauer formuliert: jeweils zweimal geht es unter jeweils gleichsortigen Vorzeichen in den Kanton Waadt und an den Alpenrhein des Kantons Graubünden. Wie gewohnt findet auch diesmal der Ausklang im Tessin statt. Wieder handelt es sich bei den vorgestellten Weinen um mehr oder weniger aktuelle Jahrgänge aus der mittleren „Qualitätsschiene“ der jeweiligen Weingüter.  Im Gegensatz zum letzten Mal wurden die meisten der Weine wieder aus Halbflaschen verkostet. Die vernunftgelenkte Neigung zum eingeschränkten Überfluss hat bei mir glücklicherweise wieder Einzug gehalten ;-). Also los geht’s …

14.2.14

Vina Casablanca Nimbus Pinot Noir 2010, Valle de Casablanca




„Gepflegte Langeweile“ ist auch bei Wein keine Schande! Manchmal kann solch eine unaufgeregte Erfahrung auch von Vorteil sein. Immerhin kann man in solchen Fällen nicht davon schreiben, dass es zu Überraschungen negativer Natur und Ähnlichem kam. Solche Überraschungen sind mir leider bei Verkostungen von Pinot Noirs viel zu vertraut und kommen leider viel zu häufig vor. Letztlich ist alles immer eine Ansichtssache. Kurz geschrieben. Im vorliegenden Fall sollte man als Leser nicht davon ausgehen, dass gepflegte Langeweile negativ konnotiert ist. Daher, bitte kein voreiliges Abbrechen des „Lesegenusses“ ;-) ...

22.11.13

Michel R's Supermarkt BDX 2012 und zwei stattliche halbe Portionen





Herrje, jetzt gibt es an dieser Stelle endlich doch einmal etwas Bordeaux. Anlass war eine spontane Entscheidung bei einer virtuellen Cyber-Verkostung bei dasweinforum.de mitzumachen. Der Wein, Bordeaux A.O.P M. Rolland 2012 von Raymond Huet (laut EDEKA Webseite aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Petit Verdot), zeichnete sich für mich durch seine brutale und an schwerer Anstößigkeit kaum zu überbietenden Verpackung aus. Zum Rest später! In den Raum gestellte Fragen wie, warum und wieso so ein Wein gemacht und verkauft wird können gerne an anderer Stelle diskutiert werden. Ich spare mir solche Anstrengungen, da der Inhalt dieser Verpackung eine solche Anstrengung meinerseits nicht rechtfertigt. Um diesen jugendlichen BDX mit berühmter Handschrift etwas freudvoller genießen zu können, habe ich noch zwei halbe Portionen entkorkt. Natürlich sehr unpassende und im Grunde gemeine halben Portionen die zu keinem Zeitpunkt als Vergleichsobjekt gedacht waren. Die beiden haben mir in meinem Keller so nett zugeblinzelt. Da konnte ich einfach nicht widerstehen. Zwar immer noch junges Gemüse, aber dafür richtig knackig. Da war zum einen der von den Côtes de Castillon stammende Clos Puy Arnaud aus 2005 (60% Merlot, 25% Cabernet Franc, 10% Cabernet Sauvignon, 5% Malbec) und zum anderen der aus dem kleinen Dörfchen St. Julien stammende Chateau Leoville Barton 2007 (72% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 8% Cabernet Franc). Genug der Vorrede …

20.9.13

C.C.P.R.




C. C. P. R. ? Keine Angst ich möchte heute keinen Bericht über die vortrefflichen Weine einer ehemaligen Sowjetrepublik der Menschheit näherbringen. Meiner naturgemäßen Schreibfaulheit und der wilden Zusammensetzung einer neulich stattfindenden Verkostung geschuldet, wollte ich mich heute im Urwald des Abbreviationismus verlaufen und mit der Verwendung der Anfangsbuchstaben der jeweilig getrunkenen Rebsorten einen nicht sehr kreativen und vollkommen unverständlichen Titel platzieren. So, das war doch mal wieder ein auf mehreren Ebenen wunderbar nachvollziehbarer Satz!?! Einfach weiter zum Wein. Der war nämlich nicht so kompliziert - naja teilweise vielleicht schon - und fehlerhaft. Dafür aber meistens sehr gut  ...

17.7.13

Bruno Giacosa (Falletto) Dolcetto d'Alba 2011





Endlich habe ich es hinbekommen mich meinen Ängsten gegenüber einer Rebsorte zu stellen, der ich bis jetzt nie viel abgewinnen konnte. Ob dieser euphemistisch anmutende zweite Teil des vorrangestellten Satzes auch noch für die Zukunft Gültigkeit haben wird, wird selbstschreibend erst am Ende der Post verraten. Die Wahl des Konfrontationsobjektes meinerseits ist auf einen Klassiker dieser Rebsorte gefallen. Oh herrje, ich habe ja noch garnicht verraten von welcher Rebsorte ich eigentlich berichte! Es handelt sich um die schlechtigste aller schlechten Rebsorten, natürlich nur auf meine Gaumenempfindungen bezogen, den Dolcetto! Genauer gesagt ein Exemplar aus Alba vom Altmeister Bruno Giacosa seiner Azienda Agricola Falletto welche diesen Wein aus Trauben des Jahrgangs 2011 geschmiedet hat. Jetzt geht es für mich ans Eingemachte. Na hoffentlich schmeckt er nicht so wie das gerade eben erwähnte ...


22.6.13

GGG - Ganz Gute Gewächse - die zu GG - Gemischten Gedanken - geführt haben




Bei der heutigen Ausgabe von Wine-Zeit soll es zur Abwechslung mal um den Liebling der deutschen Weinwirtschaft gehen: Das Große Gewächs! Und wie soll es natürlich sein? Natürlich als Große Gewächs in Form von Riesling! Da gestern Abend nur drei Große Gewächse verkostet wurden erhebt diese Post keinesfalls den Anspruch jeglicher Relevanz in jeglicher Hinsicht. Dennoch möchte ich die Weine in sehr kurzen Worten beschreiben, da sie sich leider so präsentiert haben wie ich es von vielen, keinesfalls alle, Großen Gewächsen aus Riesling gewohnt bin. Da die Weine aus drei verschiedenen Weinregionen Deutschlands stammten – Pfalz, Rheinhessen und Mosel – haben diese untereinander klare Differenzen aufgezeigt, doch die Gemeinsamkeit der sehr stark vorangetriebenen dichten/dicken Struktur und einer magenfreundlichen Säure war evident. Nun zu meinem vorherigen „leider“! Mit diesem Wort „leider“ verbinde ich die zwei letztgenannten gemeinsamen Attribute. „Leider“ ganz einfach deshalb, weil ich jemand bin der bei einem Riesling eine gewisse Leichtigkeit, Beschwingtheit, eher Tiefe als Breite, eher Schlankheit als Korpulenz, Frische und von mir aus auch eine Art von Spritzigkeit bevorzugt. Alles Eigenschaften mit denen ich die drei verkosteten (und leider noch viele anderen) GG Rieslinge in Verbindung bringen würde. Letztlich ist das meine präferierte und wahrscheinlich auch etwas engstirnige Geschmackspräferenz. Das geben ich gerne zu! Ob diese Präferenz mit einer verlässlichen Qualitätseinschätzung in Verbindung zu bringen ist lass ich mal dahingestellt. Letztlich ist dies ja auch nicht das Ziel das ich hier in diesem Blog verfolge. Es soll lediglich nur meine Meinung über die Weine – und natürlich auch jegliche anderen vorgestellten Weine – vermittelt werden. Allgemeine Gültigkeit mag von anderen Weinpropheten vertreten werden! Diese beneidenswerte Erkenntnisleistung kann ich leider keinesfalls anbieten … !

Das war jetzt mal wirklich wieder zu viel sinnerleichtertes Geplappere! Auf zu den Weinen! Ach ja, nur noch eines vorab. Wie auf dem Foto zu sehen ist gab es noch drei andere und vielleicht nicht Ganz so Gute Gewächse. Diese werden natürlich auch eine kurze Erwähnung finden:

20.4.13

Burgs and some White Teutons for a change



Recently, I had an interesting tasting with three very different white Burgundian fellows, a red one plus a Big Shot Teuton and a Candy Teuton. Let's go! Here some insufficient impressions on my behalf:

14.4.13

Pinot Nero and some Supermercato Stuff





For the sake of a bit more wine input I'd like to continue with my insatiable Pinot Noir thirst! This time it had to be Italy and some supermarket stuff. On the one hand an entry level, as a matter effect a high entry level, Pinot Nero from one of the biggest names in Alto Adige: Franz Haas and on the other a frightfully cheap Supermarket Pinot Noir from Weinland Baden (in Baden) which was orchestrated by one of the few German Master of Wine: Jürgen von der Mark. For sure a totally random and admittedly excessively unfair Pinot combination. I guess, a match was not intended!


8.4.13

Teutonic Tintos mit zwei Infiltranten




Meine Güte, wenn ich mir die letzten Posts so anschaue, schreibe ich doch sehr viel über Pinot Noir! Erschreckend und eigentlich ganz schön fade würde ich meinen! Was soll man machen, wenn man sich auf diese Rebsorte nun mal so stark „eingetrunken“ hat? Naja, wahrscheinlich ist es am besten gleich noch etwas nachzulegen! Immerhin gibt es heute Pinot Noir aus einer Ecke der Welt, die ich all zu gerne ein wenig vernachlässige: Deutschland! Ja ja, die Teutonic Tintos haben es schwer bei mir Erwähnung zu finden. Daher kam es gelegen, dass ich vor wenigen Tagen die Möglichkeit hatte einige nicht mehr ganz so junge Spätburgunder aus deutschen Landen verkosten zu können. Daneben haben sich auch zwei Infiltranten unter die teutonische Menge gemischt, die für etwas, na sagen wir mal – Abwechslung, gesorgt haben.

Das Quälen mit allzu langen Texten liegt mir fern. Zumindest versuche ich es. Daher werde ich heute, wie schon öfters – und natürlich ohne erfolgreich zu sein, versuchen nur das Notwendigste aus meinen Notizen zu destillieren. Mal schaun' ob das klappen mag:

12.10.12

Too Classical? Caves São João Porta dos Cavaleiros Reserva Seleccionada 1995, Dao


Something aged for a change? There we go: The Porta dos Cavaleiros Reserva Seleccionada from Caves São João, one of the oldest large wine cellars in Bairrada, is one of the Dao Classics. In general this wine is produced from the autochthonous grape varietals Touriga Nacional, Jaen, Baga and Bastardo and sometimes stored in large Portuguese oak barrels and following bottle-aging for up to 10 years and more. Depending on the maturity and mellowness of the actual vintage.

6.10.12

More White from the West: Bacalhoa JP Azeitao Branco 2010, Peninsula de Setubal and a Old Acquaintance from Palatinate

Today was probably the last summer-like day over here in the South of Germany! The last chance for another crisp white from the Iberian Peninsula. So far I had quite a lot of positively surprising wines made of Godello, Albariño and so on. However this one was probably the most polarizing and most problematic wine. At least for me! I mean the Bacalhoa JP Azeitao Branco 2010 from Peninsula de Setubal not so far from Lisbon. More precise: a white blend made of Moscateis (the Setubal version of Moscatel) and Fernao Pires (a very common autochthons grape varietal mostly in Tejo and Bairrada regions).

1.10.12

Lil' Corton-Charlemange? Paul Cluver Estate Chardonnay 2010, Elgin and a Wild Assortment of Some Other Chardonnays

On various occasions I’ve seen a concise description of this Chardonnay which always ended with the conclusion: “tastes like a little Corton-Charlemange”! Can that be true? If so, how? I anticipate a bit: No! At least not for me! I don't even know how to relocate this Chardonnay to Burgundy? The characteristics of this wine weren't all too "Burgundian-Style" (whatever that might mean). At least to me. I also don’t know what these references or insinuations might mean! Are there precise and typical characteristics to all Corton-Charlemagne wines? As far as I am concerned: not so much (perhaps anymore? If ever?)! Does that implicate high standard quality? And what the hell does “little” mean anyway? Sorry for those rude questions to an invisible addressee! I am just a bit peeved about these ongoing and totally useless marketing delusions! I can’t see any need for such comparisons! I anticipate again: It is a good wine with a certain amount of “unique” characteristics! There is no need for such marketing driven verbalisations! Guys, let the quality speak for itself! Considering its attractive price, accessibility and international ratings (for me a bit too high ones) there won’t be any problem in selling this Chardonnay! Sorry, enough bewildering bashing for today ;-)! Now the wine:




28.9.12

Donkey Delivery: Vinarija Dingač Vinogorje Pelješac 2009, Pelješac

Well, today I am not really sure where to start. Maybe with a word of advice: If you intend to buy relatively exotic wines from not so wine-popular countries it is always a good idea to know a few words of the local language. In today’s case the word “polusuho“ would have been pretty handy! Meaning: off-dry! Whatever, this little cute donkey wine comes from the very south of Dalmatia. More precisely from Pelješko vinogorje. As far as I could find out this wine is supposed to be the little and lighter brother of the famous Dingač (a 100% Mali Plavac). So that is enough, let’s keep it short:



9.7.12

Southern Pinot: Domaine de la Colombette Pinot Noir 2010, Coteaux du Libron

Well, this time I really don't want to waste too many words. This Pinot from Coteaux du Libron was an experimental purchase. Unfortunately not a very successful one ...


4.7.12

Supermarket Sweep Part 2: Grammy Collection Corporation Kindzmarauli Saperavi 2009, Kakheti


For this part of Supermarket Sweep I brought you a Saperavi, the King of Georgian varietals, from Kakheti Region presented by my Lil' Russian Supermarket round the corner.