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7.10.14

Teutonic Tinto Part 5: Jürgen von der Mark Pinot Noir For Unto Us A Child Was Born 2008, Baden



In the weeks ahead I am willing to confront my palate with a couple of Teutonic Tintos (resp. German Pinot Noir). The favoured few will come from various viticulture regions and subregions from all over Germany. I am thinking about places like Breisgau in Baden, Württemberg, Kaiserstuhl in Baden, Franken, Mosel, Rheingau and Pfalz. The actual selection process will be rather imprudent, spontaneous and certainly without the intention to present the pick of the best from each region. In short: everything Teutonic, ready to drink, hopefully drinkable and available (in the cellar) gets beheaded in the forthcoming three weeks.

Today, I would like to start with the top shelf Pinot from Master of Wine Jürgen von der Mark. His winery is situated in Markgräflerland's Bad Bellingen in the very South-West of Germany. The vineyard for his “Liedwein” (song wine) from 2008 “For unto us a child was born” is situated in Breisgau's Tuniberg region just South of Freiburg. Well, let's hope this Pinot will sing to me as magnificently exhilarating as Händel's song from the oratorio Messiah ...

27.11.13

Groote Post Pinot Noir Reserve 2009, Darling




Und gleich noch eine südafrikanische Pinot-Verkostungs-Station hinterdrein! Heute auf etwas weniger ausgetretenen Pinot-Pfaden. Darling, was für ein netter Name, im südlichen Swartland gibt es zwar schon seit Jahrhunderten, doch erst in letzter Zeit schafften es einige Erzeuger Weine auf die Flasche zu zaubern, die sogar so manchem Weinenthusiasten ein Hauch an Interesse abringen konnten. Der heutige Wein kommt von dem historisch bedeutenden landwirtschaftlichem Gut Groote Post. Doch erst seit den 1970er Jahren werden unter der Regie der Pentz Familie auch Weintrauben angebaut. Doch erst 1999 konnten sich Vater und Sohn, Peter und Nick Pentz, durchringen eine Kellerrei aufzubauen um ihren Wein selber herzustellen und zu vermarkten. Von Beginn an konnten sie so manche nationale und internationale Fachjury von ihrem Sauvignon Blanc überzeugen. Mein Interesse, wie verwunderlich, galt natürlich dem Pinot Noir Reserve 2009. Die Trauben für diesen Pinot wuchsen auf stark lehmhaltigen und mit Steinen versetzten Hutton und Oakleaf Böden. Diese spezifische Art von Lehmböden sind im Swartland sehr häufig aufzufinden. Die eigentlichen Weinberge befinden am gen Süden ausgerichteten Kapokberg in den Darling Hills auf 250 bis 400 m über dem Meeresspiegel. 

Neben dem Pinot der Großen Post konnte ich noch einen etwas vom Idealbild abweichlerischen Chambolle-Musigny 2006 von Dujac Fils & Pére und eine vermutlich leicht angenockte Bombacher Sommerhalde 2005 vom Weingut Huber in Malterdingen probieren.

20.9.13

C.C.P.R.




C. C. P. R. ? Keine Angst ich möchte heute keinen Bericht über die vortrefflichen Weine einer ehemaligen Sowjetrepublik der Menschheit näherbringen. Meiner naturgemäßen Schreibfaulheit und der wilden Zusammensetzung einer neulich stattfindenden Verkostung geschuldet, wollte ich mich heute im Urwald des Abbreviationismus verlaufen und mit der Verwendung der Anfangsbuchstaben der jeweilig getrunkenen Rebsorten einen nicht sehr kreativen und vollkommen unverständlichen Titel platzieren. So, das war doch mal wieder ein auf mehreren Ebenen wunderbar nachvollziehbarer Satz!?! Einfach weiter zum Wein. Der war nämlich nicht so kompliziert - naja teilweise vielleicht schon - und fehlerhaft. Dafür aber meistens sehr gut  ...

27.7.13

Ein alter Badenser und zwei jungendliche Cousins aus Frankreich





Letztens hatte ich die Möglichkeit einen ziemlich gereiften Spätburgunder aus einem der Leuchtturm-Pinot-Betriebe Deutschlands probieren zu dürfen. Kommt bei mir eigentlich selten vor, dass mir solch gealterte Teutonen über den Weg laufen. Immerhin kam er aus einem meiner Lieblingsjahrgänge. Der Wein um den es sich heute handelt war ein Spätburgunder R 2001 aus den Hause Bernhard Huber. Zur Ergänzung gab es noch jugendliche Pinot-Cousins aus dem Burgund und etwas Erfrischung in Form von zwei Rieslingen! 

22.6.13

GGG - Ganz Gute Gewächse - die zu GG - Gemischten Gedanken - geführt haben




Bei der heutigen Ausgabe von Wine-Zeit soll es zur Abwechslung mal um den Liebling der deutschen Weinwirtschaft gehen: Das Große Gewächs! Und wie soll es natürlich sein? Natürlich als Große Gewächs in Form von Riesling! Da gestern Abend nur drei Große Gewächse verkostet wurden erhebt diese Post keinesfalls den Anspruch jeglicher Relevanz in jeglicher Hinsicht. Dennoch möchte ich die Weine in sehr kurzen Worten beschreiben, da sie sich leider so präsentiert haben wie ich es von vielen, keinesfalls alle, Großen Gewächsen aus Riesling gewohnt bin. Da die Weine aus drei verschiedenen Weinregionen Deutschlands stammten – Pfalz, Rheinhessen und Mosel – haben diese untereinander klare Differenzen aufgezeigt, doch die Gemeinsamkeit der sehr stark vorangetriebenen dichten/dicken Struktur und einer magenfreundlichen Säure war evident. Nun zu meinem vorherigen „leider“! Mit diesem Wort „leider“ verbinde ich die zwei letztgenannten gemeinsamen Attribute. „Leider“ ganz einfach deshalb, weil ich jemand bin der bei einem Riesling eine gewisse Leichtigkeit, Beschwingtheit, eher Tiefe als Breite, eher Schlankheit als Korpulenz, Frische und von mir aus auch eine Art von Spritzigkeit bevorzugt. Alles Eigenschaften mit denen ich die drei verkosteten (und leider noch viele anderen) GG Rieslinge in Verbindung bringen würde. Letztlich ist das meine präferierte und wahrscheinlich auch etwas engstirnige Geschmackspräferenz. Das geben ich gerne zu! Ob diese Präferenz mit einer verlässlichen Qualitätseinschätzung in Verbindung zu bringen ist lass ich mal dahingestellt. Letztlich ist dies ja auch nicht das Ziel das ich hier in diesem Blog verfolge. Es soll lediglich nur meine Meinung über die Weine – und natürlich auch jegliche anderen vorgestellten Weine – vermittelt werden. Allgemeine Gültigkeit mag von anderen Weinpropheten vertreten werden! Diese beneidenswerte Erkenntnisleistung kann ich leider keinesfalls anbieten … !

Das war jetzt mal wirklich wieder zu viel sinnerleichtertes Geplappere! Auf zu den Weinen! Ach ja, nur noch eines vorab. Wie auf dem Foto zu sehen ist gab es noch drei andere und vielleicht nicht Ganz so Gute Gewächse. Diese werden natürlich auch eine kurze Erwähnung finden:

2.6.13

Neuweltliche Wildheit, klassische Bäuerlichkeit und landweinliche Eleganz





Letztens hat es sich ergeben, dass sich einige Weine bei mir eingefunden haben die unbedingt verkostet werden wollten. Die Zusammenstellung zeichnete sich durch Wildheit, Bäuerlichkeit und Eleganz aus: Neuweltliche Wildheit in Form eines Wild Sauvignon 2010 von Greywacke in Marlborough welcher mir doch ganz schön in meine Keksvertilgungseinrichtung geschlagen hat. Die etwas lahm wirkende klassische Bäuerlichkeit in Form eines warmen und fruchtigen Bourgogne Roncevie 2009 der Domaine Arlaud. Und letztlich – landweinliche Eleganz - in Form eines „Liaison“ Pinot Noir 2010 Landwein vom Oberrhein aus den Händen der zumniederknienen-verleitenden Garagenwinzerrei Enderle & Moll.

6.5.13

Kelley Fox Wines Momtazi Vineyard Pinot Noir 2007, Mc Minnville





Die Anzeichen für weitergehende Begeisterung verdichten sich so langsam mehr und mehr! Auch mein letzter Pinot Noir aus Oregon konnte mich überzeugen. Dieses Mal sogar in außerordentlich hervorhebenswerter Weise. Der Momtazi Vineyard 2007 von Kelley Fox Wines verstand es ein überaus anständiges Maß an Eleganz mit beeindruckender präziser Klarheit an Frucht und mineralischen Eindrücken zu kombinieren. Daher nehme ich es heute ausnahmsweise gerne mal vorweg: Für mich ein fantastischer Pinot Noir! Neben diesem Highlight verkostete ich auch einen Beaune Les Boucherottes 1er Cru 1999 von François Parent und einen überraschenden, wenn auch nicht übermäßig komplexen, Chardonnay S 2008 vom Weingut Ewald Kopp aus der Ortenau. Zunächst aber zurück zum Hauptdarsteller der kleinen Verkostung:

14.4.13

Pinot Nero and some Supermercato Stuff





For the sake of a bit more wine input I'd like to continue with my insatiable Pinot Noir thirst! This time it had to be Italy and some supermarket stuff. On the one hand an entry level, as a matter effect a high entry level, Pinot Nero from one of the biggest names in Alto Adige: Franz Haas and on the other a frightfully cheap Supermarket Pinot Noir from Weinland Baden (in Baden) which was orchestrated by one of the few German Master of Wine: Jürgen von der Mark. For sure a totally random and admittedly excessively unfair Pinot combination. I guess, a match was not intended!


8.4.13

Teutonic Tintos mit zwei Infiltranten




Meine Güte, wenn ich mir die letzten Posts so anschaue, schreibe ich doch sehr viel über Pinot Noir! Erschreckend und eigentlich ganz schön fade würde ich meinen! Was soll man machen, wenn man sich auf diese Rebsorte nun mal so stark „eingetrunken“ hat? Naja, wahrscheinlich ist es am besten gleich noch etwas nachzulegen! Immerhin gibt es heute Pinot Noir aus einer Ecke der Welt, die ich all zu gerne ein wenig vernachlässige: Deutschland! Ja ja, die Teutonic Tintos haben es schwer bei mir Erwähnung zu finden. Daher kam es gelegen, dass ich vor wenigen Tagen die Möglichkeit hatte einige nicht mehr ganz so junge Spätburgunder aus deutschen Landen verkosten zu können. Daneben haben sich auch zwei Infiltranten unter die teutonische Menge gemischt, die für etwas, na sagen wir mal – Abwechslung, gesorgt haben.

Das Quälen mit allzu langen Texten liegt mir fern. Zumindest versuche ich es. Daher werde ich heute, wie schon öfters – und natürlich ohne erfolgreich zu sein, versuchen nur das Notwendigste aus meinen Notizen zu destillieren. Mal schaun' ob das klappen mag:

13.11.12

On the Oregon Trail Part 4: Hunting some Burgs with Evesham Wood Le Puits Sec Pinot Noir 2007, Eola-Amity Hills

Last week it was time for an inevitable situation! A kind of situation I personally don't like: Contest situations. Of course in the end a pretty dumb undertaking! Especially in terms of wine. Whatever, a bit of suspense never hurts! What kind of contest? A contest situation featuring my new Pinot Noir-Adoration Oregon Pinot versus a wild assortment of Burgundians from Nuits-Saint-Georges, Morey-Saint-Denis, Savigny-Les-Beaune etc. and the 4th Teutonic Tinto!




11.11.12

Teutonic Tinto Part 3: Weingut Holger Koch Pinot Noir 2007, Baden

It has been a while since I had my last Teutonic Tinto. This time I will give one of my favorite Teutonic Pinot Noir producers a chance. I have chosen the mid-range Pinot Noir from 2007 which was made from French clones and cultivated in the Herrenstück vineyard in Kaiserstuhl subregion of Baden.


22.8.12

Teutonic Tinto Part 1: Weingut Enderle & Moll Pinot Noir 2010, Landwein Oberrhein (Baden)


Thanks to the Enlightenment by Google Analytics the viewing (and maybe even reading) figures from abroad are constantly increasing on my blog. However the domestic ones seem to stagnate a bit. As a result I came up with an idea! 

Ohh, before I forget! Thanks everybody for reading my blog! I know it can be pretty challenging to read these weird posts without any proper orthography, comprehensibility and definitely without a lot of useful input! Well, I guess you got accustomed to my deficient blather anyway! So thanks very much again!!!

So, where did I interrupt myself? Ahh, okay … That’s why I’ve decided to dare a little experiment, which might bore most of you guys in Germany. The experiment’s name is: Teutonic Tintos! In these reoccurring posts I’d like to introduce a couple of German Reds, mostly Pinot Noirs, to my international audience. That is probably the only categorization I am intending right now. I suppose you will find Pinots and a few others from entry-level to expensive high-end products, from well known big-shots to relatively unknown dark horses and so on! So let’s start this series with an entry level Pinot Noir from an “almost” not so well known producer. Well, okay even Janice Robinson got this winery on her radar. So, well … whatever, probably not that unknown ;-)

It is the Enderle & Moll Pinot Noir Basis 2010 from Baden!