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29.12.22

"Confrontational Therapy" Protocol 2022

Throughout the past year I confronted my palate with grape varieties I usually do not enjoy all too much. Diplomatically put! Yes, I very much “enjoy” to confront myself with personal prejudice or other not all too pleasurable matters. In case of fermented grape juice, it might be a rather easy undertaking. In case other engagements, objects, affairs etc it is most certainly much more challenging. Anyway, I digress ... as always! For my palatal confrontation 2022 I've tried to select wines very carefully. Most of them have been consumed fully and over several days. A few were limitedly consumed over at least two days and subsequently these ones continue their rest-existence elsewhere. For instance the existence in a not all too shabby sauce or just venturing out into world of the discharge pipes and beyond. Furthermore I do not wish to bore the engaged reader longer than absolutely necessary – hence this time I will try to keep my tasting notes as concise as possible. Sometimes probably insufficiently short. I suppose a correlation between enthusiasm towards a specific wine and the length of the corresponding tasting note might be rather evident. Enough! Let's get it over with ...

1.1.20

Prosit Neujahr ... zwischen komplex-würziger Bratensoße und rostigem Wasserhahn ... hört sich nicht so doll an? War es aber ...




Naja, ich befürchte, dass meine recht gewagte, und hoffentlich nicht all zu ernstzunehmende Überschrift, etwas fehl-leitend sein könnte! Daher sollte ich gleich von Beginn erwähen: mir - leider nur mir - hat der sehr spezielle  Rosé Brut Nature Schaumwein von Strohmeier aus der hyper autochtonen Rebsorte Blauer Wildbacher an Silvester Abend - mit Nicht-Weintrinkern - enorm gefallen! Ein freakiger spritziger Start ins neue Jahr!

6.8.15

Happening Now Tasting 31: Weingut Stadlmann Zierfandler Anninger 2013, Thermenregion



So far on my "Happening Now Tasting" voyage throughout autochthonous Europe I have been to places like Galliac, Sardegna, Württemberg, Euskadi and a few days ago to beautiful Crete. This time I'd like to make a quick stopover in one of Austria's most diverse viticulure areas called Thermenregion. This Thermenregion (= somthing like thermal baths region, originating from Aquae resp. today's Baden bei Wien) is situated right on the southern outskirts of Vienna. The predominant soil is mosty fine-grained sandy loam and localy substantial layers of limestone. On just about 2100 hectears of land grape varieties like Rotgipfler, Zierfandler, St. Laurent, Pinot Noir, Neuburger, Zweigelt and Portugieser contribute to a wide spectrum of flavours and unique characteristics. One of the masters of those „not so well known“ grape varieties is Johann Stadlmann and his son Bernhard from Weingut Stadlmann in Traiskirchen. My autochthonous choice for today is Stadlmann's crisp entry level Zierfandler Anninger from 2013. Zierfandler might be the auto'-signature grape variety of Thermenregion. On just 85 hectares around Gumpoldskirchen this rich in extract and late ripening natural decendent of Roter Veltliner x something Traminer'sh can show plenty of meaty character and tender aromatics of exotic fruits and spicy lemons. Let's have a look ...

12.9.14

Avidan Winery Fringe Pinot Noir 2009, Jerusalem Hills



Nicht mein erster Pinot Noir aus Israel, doch mein erster Pinot Noir aus einem Kibbutz! Und mein erster Wein aus den Jerusalem Hills überhaupt! Diese Selbstauskunft mag dem Leser gleich einmal vermitteln, dass ich offensichtlich über recht wenig verlässliche Pinot Erfahrung aus diesem Teil der Weinwelt verfüge. Immerhin ist mein heutiger Fringe Pinot Noir 2009 der Avidan Winery schon mein vierter israelischer Pinot. Leider erst der zweite, der an dieser Stelle im Onlinekosmos Erwähnung findet. Die beiden anderen wurde es wegen fotoloser Dämlichkeit meinerseits verwehrt hier erwähnt zu werden. Nun aber genug der über-kokettierenden Selbstanklage! 

Mein heutiger Wein stammt, wie schon erwähnt, aus einem Kibbutz. Genauer formuliert aus der Hand von Shlomo und Tzina Avidan im Kibbutz Eyal östlich von Netanya in zentralen Sharon Region. Das eigentlich Traubengut für den Fringe Pinot Noir stammt aus den etwas südlicher gelegenen Jerusalem Hills. Seit dem Jahr 2000 produzieren Shlomo Avidan, einst unter anderem auch Weinmacher bei Israels berühmtesten Weingut Margalit, und seine Ehefrau Tzina ihren eigenen Wein. Die ersten vier Jahre in den eher beschränkten Verhältnissen einer Garage und seit 2004 innerhalb des Kibbutz Eyal mit einer etwas größeren Produktionsmenge von 20000 bis 30000 Flaschen Wein pro Jahr. Die Aushängeschilder des Weinguts sind zweifellos ihre roten Cuvées und insbesondere ihr Shiraz Reserve. Mein Pinot Noir von Avidan wird erst sein 2008 in nur sehr kleinen Mengen auf die Flasche gebracht und erfreut sich noch nicht der Berühmtheit wie seine roten Brüder und Schwestern. Mal schau' wie er sich geschlagen hat ...


21.8.14

Weingut Werlitsch Ex Vero I 2009, Steierland




Ab und zu solls an dieser Stelle auch mal richtige online "Hippster Weine" - ich weiss, ziemlich dämlicher Name - geben. Eigentlich interessieren mich solche vinophilen Onlinephänomene weniger. Bei diesem Wein mache ich sehr gerne eine Ausnahme! Im Gegensatz zu manchem in der Onlinewelt inflationär mit Überschwang und erheblichen Redundanz beschriebenem Wein - was nicht heissen soll, dass ich diese "Hippster Weine" als mehrheitlich schwach empfand -, überzeugte mich dieser demeter'ische Steirer mit ungeahnten trockenen 11%igen-Qualitäten wie man sie meiner Meinung nach nicht all zu oft findet.
Was gibt es sonst noch erwähnenswertes? Naja, zunächst mal der Name: Ex Vero I 2009 vom Weingut Werlitsch in Glanz. Rebsorte? Viel Chardonnay und um so weniger Sauvignon Blanc und sogar der eine oder andere Welschrieslingtropfen. Der Boden? Opok, der wohl besser bekannt ist als tonige Braunerde auf Kalkmergelgestein. Noch was? Heute will ich es mal nicht übertreiben … heute wird getrunken! 

6.3.14

Gál Tibor Síkhegy Pinot Noir 2009, Eger



Weil es in Ungarns Pinotwelt so schön war schlage ich vor: Auf zu einem weiteren Mal nach Ungarn – doch diesesmal nach Eger zu Tibor Gál! Nach Attila Gere muss fast zwangsläufig ein Tibor Gál Wein folgen. Genau wie Gere war auch Gál einer der Pioniere des, und Garanten für, hohe Qualität im „neuen“ ungarischen Weinbau. Nach seinem unglücklichen Tod im Jahr 2005 führte seine gesamte Familie das Weingut mit internationalem Erfolg weiter. Mittlerweile ist das Weingut über 50 Hektar groß und bietet in etwa zwanzig verschiedene Weine an. Insbesondere spielen die Pinot Noirs aus den kleinen Einzellagen, natürlich neben den klassischen Bikavér Verschnitten, eine sehr wichtige Rolle im Sortiment des Weinguts. Letztlich war es Tibor Gál selbst der dieser Rebsorte den maßgeblichen Qualitätsschub in Ungarn zukommen ließ. Aus solch einer Einzellage stammt auch dem Weingut sein bekanntester Pinot Noir namens Sikhegy. Sikhegy ist eine nach Süd-Südosten ausgerichtete nicht all zu steile Lage mit Böden reich an Lehm und braunem Waldboden.

Aufgrund eines seltsamen Auswahlprozesses kam es dazu, dass ich ergänzend zu dem Sikhegy noch eine kleine Flasche vom Arachon Cuvée aus dem Jahr 2006 mir einverleibte. Soviel kann ich verraten. Eine interessante und sich in gewisser Weise ergänzende Kombination ...

24.1.14

Happening Now Tasting 10: Weingut Thomas Strohmaier Blauer Wildbacher 2008, Western Styria





After a week of sobriety, miserable weather and plenty of slumbrous engagement it is time for something new and unfamiliar. Today, I am about to drink my first wine made from Blauer Wildbacher. This Blauer Wildbacher is supposedly an ancient dark skinned grape variety which is a particular specialty from Styria in Austria. In most cases Blauer Wildbacher wines are produced as easy drinking (or sometimes not so easy - due to unique spiciness) Rosé wines. The so called Schilcher wines. Today's wine is far away from humble Rosé. Today's one is one of the few oak barrel aged "real" redsters made from Wildbacher. Its producer Thomas Strohmaier is without a doubt one of the major experts in the business of this autochtonous grape varietal from Western Styria. Besides my Wildbacher he also produces four different Schilcher wines. Pretty excited right now, I guess ... Let's go!

30.9.13

Singerriedeln 2006



Heut soll's mal richtig Singerriedeln nach 06er Style! Da muss natürlich Franz Hirtzberger's Smaragd Riesling dabei sein. Auch der kooperative Singerriedel Smaragd Riesling der Domäne Wachau durfte nicht fehlen. Ein dritter Singerriedel 06 Smaragd war leider inkontinent und möchte vor lauter Scham nicht genannt werden. Dann soll es zum Wohle aller, insbesondere zu meinem, auch so sein! Als ein un-singerriedel-ischer Durstlöscher musste dann noch Das herhalten was in der Küche parat stand. Glücklicherweise enttäuschte der Chateau du Glana 2000 aus St. Julien keinesfalls. Jetzt aber erst mal zu den Rieslingen …


16.9.13

Happening Now Tasting 4: Weingut G. Heinrich Pinot noir Dorflagen 2012, Neusiedlersee


 

Ain’t I am a fan of shooting just released Pinot Noir down my gullet!? Not really! But today it shalt be different. Why? Curiosity paired with a decent amount of desire for Pinot! Curiosity – because I am not the biggest fan of Pinot Noir from the Burgenland in the east of Austria and desire – well, actually … non of your business! Anyway, great opportunity to have another “Happening Now Tasting"! This time with Weingut Heinrich’s – the famous one from Gols, the Gernot – Pinot noir Dorflagen 2012. The grape material was hand-harvested in August 2012 from the biodynamic cultivated Ried Goldberg and Ried Salzberg, spontaneously fermented in large oak tanks and aged for eight months in used 500 l barrels. Last educational input for today: just like its name - for German speakers, and the minusculed "noir", might indicate: Entry Level Pinot - don't expect too much then!

13.8.13

Castel Schwanburg Südtiroler Cabernet 1989 und zwei Blaulemfränkberger



Es ist manchmal schon verwunderlich was sich so alles in Weinhandlungen finden lässt. Erst letztens bin ich über ein paar in Originalfolie verpacke Flaschen aus der Prä-Mauerfall-Ära gestolpert, die sich äußerlich in einem fantastischen Zustand befanden. Wenn diese besagten Weine nun aus einem der klassischen Weinbaugebiete der großen Bs, Rs oder Ms gewesen wären würde ich mich nicht so wundern, dass ich mich hier auto-genötigt fühle darüber schreiben zu müssen. Doch es war kein Wein aus den berühmten alterungsfähigen Fabellagen der Weinwelt. Mein heutiger Wein stammt aus dem kleinen Südtirol und war noch so erschreckend gut in Schuss, dass ich doch sehr überrascht war …

27.7.13

Ein alter Badenser und zwei jungendliche Cousins aus Frankreich





Letztens hatte ich die Möglichkeit einen ziemlich gereiften Spätburgunder aus einem der Leuchtturm-Pinot-Betriebe Deutschlands probieren zu dürfen. Kommt bei mir eigentlich selten vor, dass mir solch gealterte Teutonen über den Weg laufen. Immerhin kam er aus einem meiner Lieblingsjahrgänge. Der Wein um den es sich heute handelt war ein Spätburgunder R 2001 aus den Hause Bernhard Huber. Zur Ergänzung gab es noch jugendliche Pinot-Cousins aus dem Burgund und etwas Erfrischung in Form von zwei Rieslingen! 

22.6.13

GGG - Ganz Gute Gewächse - die zu GG - Gemischten Gedanken - geführt haben




Bei der heutigen Ausgabe von Wine-Zeit soll es zur Abwechslung mal um den Liebling der deutschen Weinwirtschaft gehen: Das Große Gewächs! Und wie soll es natürlich sein? Natürlich als Große Gewächs in Form von Riesling! Da gestern Abend nur drei Große Gewächse verkostet wurden erhebt diese Post keinesfalls den Anspruch jeglicher Relevanz in jeglicher Hinsicht. Dennoch möchte ich die Weine in sehr kurzen Worten beschreiben, da sie sich leider so präsentiert haben wie ich es von vielen, keinesfalls alle, Großen Gewächsen aus Riesling gewohnt bin. Da die Weine aus drei verschiedenen Weinregionen Deutschlands stammten – Pfalz, Rheinhessen und Mosel – haben diese untereinander klare Differenzen aufgezeigt, doch die Gemeinsamkeit der sehr stark vorangetriebenen dichten/dicken Struktur und einer magenfreundlichen Säure war evident. Nun zu meinem vorherigen „leider“! Mit diesem Wort „leider“ verbinde ich die zwei letztgenannten gemeinsamen Attribute. „Leider“ ganz einfach deshalb, weil ich jemand bin der bei einem Riesling eine gewisse Leichtigkeit, Beschwingtheit, eher Tiefe als Breite, eher Schlankheit als Korpulenz, Frische und von mir aus auch eine Art von Spritzigkeit bevorzugt. Alles Eigenschaften mit denen ich die drei verkosteten (und leider noch viele anderen) GG Rieslinge in Verbindung bringen würde. Letztlich ist das meine präferierte und wahrscheinlich auch etwas engstirnige Geschmackspräferenz. Das geben ich gerne zu! Ob diese Präferenz mit einer verlässlichen Qualitätseinschätzung in Verbindung zu bringen ist lass ich mal dahingestellt. Letztlich ist dies ja auch nicht das Ziel das ich hier in diesem Blog verfolge. Es soll lediglich nur meine Meinung über die Weine – und natürlich auch jegliche anderen vorgestellten Weine – vermittelt werden. Allgemeine Gültigkeit mag von anderen Weinpropheten vertreten werden! Diese beneidenswerte Erkenntnisleistung kann ich leider keinesfalls anbieten … !

Das war jetzt mal wirklich wieder zu viel sinnerleichtertes Geplappere! Auf zu den Weinen! Ach ja, nur noch eines vorab. Wie auf dem Foto zu sehen ist gab es noch drei andere und vielleicht nicht Ganz so Gute Gewächse. Diese werden natürlich auch eine kurze Erwähnung finden:

26.5.13

Exploring Signuradi Part 2: The Mature Middle-Agers



Last month I started to explore the grandeur of Grisons Pinot Noir with the adolescent entry level. This time I'd like to continue with a few mature middle-age'ers from 2005 and 2006. Apart of the aged ones I also had the pleasure to taste two other rather adolescent Pinots from Fläsch. One entry level from Andrea Davaz and one big shot Pinot from the Gantenbeins. As if that was not enough two other Pinot Noirs, one from Lake Constance region (Thurgau) and one from Burgenland in Austria had to take the role as possible counterpoints. Let's check them fellows out ….

24.4.13

Riesling 2006 aus dem Kamp- und Traisental





Heute geht es auf einen Ausflug der verschollenen Verkostungsnotiz in niederösterreichische Weinregionen abseits der Wachau. Vorschollen? Na ja, die Ordnung meiner Verkostungszettel könnte etwas besser organisiert sein. Daher hat es sich ergeben, dass ich den Betreffenden seit gut drei Wochen in jeglichen Taschen, Schubladen, im Keller und erniedrigenderweise sogar im Altpapiercontainer vergeblich gesucht habe. Vor wenigen Tagen nun habe ich das gute Stück in meinem Briefkasten gefunden. Wie er da wohl hingekommen ist? Ich kann nur sagen: Vielen Dank an meine Nachbarschaft - die diese Danksagung vermutlich nie lesen wird! Ich muss mich wohl mit meinen vielen leeren Flaschen schon einen Namen als Weinvernichtungsmaschine gemacht haben ;-). So erkläre ich mir diese unverhoffte "Heimsuchung". Jetzt ist aber genug mit dem Geschwätz! Gehen wir über zu den wesentlichen Dingen! Bei den heutigen Weinen handelt es sich um zwei einigermaßen gereifte Rieslinge aus dem Traisen- und dem Kamptal. Zum einen um den Platzhirsch Riesling Der Wein vom Stein RR 2006 vom Weingut Neumayer aus dem Traisental, zum anderen um das konzentrierte Schlachtross Zöbiger Heiligenstein 2006 vom Weingut Hirsch aus dem Kamptal. Hier geht’s zu meinen wieder gefundenen "Erkenntnissen":

8.4.13

Teutonic Tintos mit zwei Infiltranten




Meine Güte, wenn ich mir die letzten Posts so anschaue, schreibe ich doch sehr viel über Pinot Noir! Erschreckend und eigentlich ganz schön fade würde ich meinen! Was soll man machen, wenn man sich auf diese Rebsorte nun mal so stark „eingetrunken“ hat? Naja, wahrscheinlich ist es am besten gleich noch etwas nachzulegen! Immerhin gibt es heute Pinot Noir aus einer Ecke der Welt, die ich all zu gerne ein wenig vernachlässige: Deutschland! Ja ja, die Teutonic Tintos haben es schwer bei mir Erwähnung zu finden. Daher kam es gelegen, dass ich vor wenigen Tagen die Möglichkeit hatte einige nicht mehr ganz so junge Spätburgunder aus deutschen Landen verkosten zu können. Daneben haben sich auch zwei Infiltranten unter die teutonische Menge gemischt, die für etwas, na sagen wir mal – Abwechslung, gesorgt haben.

Das Quälen mit allzu langen Texten liegt mir fern. Zumindest versuche ich es. Daher werde ich heute, wie schon öfters – und natürlich ohne erfolgreich zu sein, versuchen nur das Notwendigste aus meinen Notizen zu destillieren. Mal schaun' ob das klappen mag:

8.12.12

Weingut Gross Morillon Ratscher Nussberg 2001, Südsteiermark



I guess today's wine from Ratscher Nussberg in the South of Styria was the most adged Austrian Chardonnay, or of course Morillon (the Styrian term for the very same), I had so far. The Ratscher Nussberg is one of the most renowned vineyards of the region, therefore I had quite a lot of hope for wine survival!

18.5.12

B.L.K. Cup 2012 (Part 2): Weingut Krutzler Blaufränkisch Reserve 2003, Südburgenland

The Austrian representative in my personal B.L.K. Cup 2012 comes from Südburgenland and was produced by one of the most famous names in the southern Burgenland wine realm: Reinhold Krutzler from Krutzler Winery in Deutsch-Schützen Eisenberg right on the southern border to Hungary. The Blaufränkisch grapes for the Reserve 2003 were cultivated on iron’y clay and slate soils in Eisenberg and Deutsch-Schützen and were aged in large and small oak barrels for approx. 18 months. Like in most parts of Central Europe the summer of 2003 was exceptionally hot and dry. In a lot of cases B.L.K. wines benefited from those circumstances. Sometimes not! Let’s see how this one presented itself: