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31.10.23

Happy Halloween Happening Now Tasting: Granny's Precious

 

Like in the previous years I'd like to indulge my tongue with straight forward palatal confrontations in Happening Now style! This year with a little selection straight out of Granny's cellar! Let's just survive ... my tongue, I mean ;-)

23.7.16

Happening Now Tasting 35: Weingut Bernhard Ellwanger Roter Riesling Großheppacher Steingrüble 2014, Württemberg




It' about time to continue my hyper "Happening Now Tasting" auchtonotous palatal trip throughout Europe's wine nations (at snail pace I am afraid). Today I’d like to stick to local waters! Germany! Roter Riesling or Red Riesling from Württemberg! Roter Riesling is an ancient mutation of Weisser Riesling (aka the well-known Rhine Riesling). At present there are, or better there are again – because since 2002 it got a little bit more fashionable again, round about 30 ha of Roter Riesling in all German viticultural areas combined. The amphelographic features of this red fellow are mostly identical to the ones of its famous white relative. Well, apart of the colour of the skin. Obviously! The hue does look a bit like the one of Pinot Gris. It is believed that the origins of Roter Rieslings are in the River Rhine valley between Karlsruhe and Worms. Today's one comes from the Remstal in Württemberg. The vines for Weingut Bernhard Ellwanger's Großheppacher Steingrüble Roter Riesling 2014 are round about 5 years old. So, not even a teenager. Let's have our first sip ... 

19.6.15

Happening Now Tasting 28: Weingut Graf Adelmann Urban trocken 2012, Württemberg



Guys, let me tell you something! As you all – well, probably – know! At the moment I am working off some hyper autochthonous and scarce grape varietal stuff. One, for a start, from each grand wine growing nation. So far I had this Prunelart fellow from Galliac in France and a Sardenian called Nieddera! Today, I'd like to taste a Teutone wine made from an at least equally hyper-autochthonous and rare grape varietal! And now to the telling part! It was quite an unexpected difficult task to detect a varietal which complys with my specific and of course super subjective requirements! Well, for instance there is Blauer Gänsfüßer from Pfalz region. Unfortunately this fellow is also still scarcely resident in Jura under the name Argant. So, not suitable! Another one, this time from Württemberg, could have been highly suitable. The name? Blauer Affenthaler! Unfortunately this stuff is close to impossible to buy. Just a few vines left. Pity! Wines from much better distributed varietals would have been Blauer Silvaner from Franken or Gelber Orleans from Pfalz / Rheingau or even a rather famous and super ancestral varietal called Heunisch. But these would have been kinda boring, far too well known and already rather well covered and most importantly probably far labour-intensive to procure for a lazy guy like me. So, I just popped over to my extended neighbourhood and grabbed a bottle of the even more scarce Urban or Blauer Urban. About a hundert years ago Urban was a pretty wide spread grape varietal in the South-West of Germany, in Northern Italy (probably its origin), in a very few areas of Austria and Hungary. Today, only two wine producers offer pure “monovarietal” wines made from Urban. One of these producers is the well renowned winery of Graf Adelmann in Württemberg region. Enough typing for today! Here we go, let me introduce you Urban ...


31.5.15

Vinařství Kraus Rulandské Modré Roučí Mělincké 2004, Mělincké



Da sitze ich nun, zur inspirativen Gedankenlubrikation mit einem Glas recht nettem bayrischen Bodensee Pinot – ja, sowas gibt es wirklich, dazu aber später mehr - neben meiner linken Hand drappiert – und natürlich auch trinkend, und versuche vergeblich meinen unerschöpflichen Vorrat an Pinot Expertise anzuzapfen. Doch bei meinem heutigen „Pinot weit weg“ mag dieses lubrikierte Anzapfen leider nicht so ganz gelingen. Auch nicht weiter verwunderlich, da ich zum einen keinerlei Pinot-Erfahrung im Degustationsfeld Nordböhmen habe und zum anderen zeigen sich erhebliche Defizite meinerseits bei der Entzifferung des möglicherweise sehr informativen Rückenetiketts sowie den meisten internetgestützten Informationsquellen. Ich enttäusche mal wieder mit meiner Unfähigkeit auf ganzer Linie… ich weiß! Aber nicht weiter überraschend für den regelmäßigen Leser! Wenn ich schon keine – zumindest für mich verwertbaren - Informationen über den heutigen Rulandské Modré Roučí Mělincké 2004 von Vinařství Kraus aus Mĕlnik finden konnte, so habe ich immerhin wenige Spuren an Information über die Weinregion und das eigentliche Weingut einsammeln können. Mĕlnik, nicht zu verwechseln mit dem wahrscheinlich berühmteren bulgarischen Melnik oder dessen regionaler Rebsorte, ist eine Kreisstadt am Zusammenfluß von Elbe und Moldau ca. 40 km nördlich von Prag. Die meisten Weinberge liegen auf einer durchschnittlichen Höhe von 200 m über dem Meeresspiegel. Karge Kalksteinböden mit höheren Anteilen an sandigem Ton sind in der Gegend  um Mĕlnik vorherrschend. Das Weingut von Vilém Kraus, nebenbei erwähnt eines der namenhaftesten Weingüter in Nordböhmen, verfügt mittlerweile wieder über ca. 22 Hektar Anbaufläche. Auf dieser werden vornehmlich klassisch mitteleuropäische Rebsorten wie Riesling (Ryzlink rýnský), Traminer, Grauburgunder und Pinot Noir kultiviert. Weitere einstens zeitgenössische Klassiker wie Dornfelder lass ich mal lieber unerwähnt. Genug dem unverhohlenen Anführen meines Nichtwissen! Jetzt gibt's Pinot aus Tschechien ...
 

13.10.14

Teutonic Tinto Part 6: Collegium Wirtemberg Spätburgunder Réserve 2007, Württemberg



Today I'd like to continue my short Teutonic Tinto Tasting Trip. This time I it is about time to make a short leap across the black forest in north-easterly direction. Destination: Stuttgart, the capital of Baden-Württemberg and one of the centres in Württemberg wine-land. Cooperative wine producers have a long and qualitywise a rather difficult history in this part of Germany. Under normal circumstances I'd like to endorse all reservations concerning the quality of such cooperative producers. However, today I am most voluntarily willing to present a Pinot from one of the few truely reliable cooperative producers in Germany. In my opinion the Collegium Wirtemberg has a solid range of well produced and enjoyable Rieslings, Pinots and most importantly for this part of Germany - Trollingers. Let's check out their Spätburgunder Reserve 2007 ...


14.2.14

Vina Casablanca Nimbus Pinot Noir 2010, Valle de Casablanca




„Gepflegte Langeweile“ ist auch bei Wein keine Schande! Manchmal kann solch eine unaufgeregte Erfahrung auch von Vorteil sein. Immerhin kann man in solchen Fällen nicht davon schreiben, dass es zu Überraschungen negativer Natur und Ähnlichem kam. Solche Überraschungen sind mir leider bei Verkostungen von Pinot Noirs viel zu vertraut und kommen leider viel zu häufig vor. Letztlich ist alles immer eine Ansichtssache. Kurz geschrieben. Im vorliegenden Fall sollte man als Leser nicht davon ausgehen, dass gepflegte Langeweile negativ konnotiert ist. Daher, bitte kein voreiliges Abbrechen des „Lesegenusses“ ;-) ...

13.8.13

Castel Schwanburg Südtiroler Cabernet 1989 und zwei Blaulemfränkberger



Es ist manchmal schon verwunderlich was sich so alles in Weinhandlungen finden lässt. Erst letztens bin ich über ein paar in Originalfolie verpacke Flaschen aus der Prä-Mauerfall-Ära gestolpert, die sich äußerlich in einem fantastischen Zustand befanden. Wenn diese besagten Weine nun aus einem der klassischen Weinbaugebiete der großen Bs, Rs oder Ms gewesen wären würde ich mich nicht so wundern, dass ich mich hier auto-genötigt fühle darüber schreiben zu müssen. Doch es war kein Wein aus den berühmten alterungsfähigen Fabellagen der Weinwelt. Mein heutiger Wein stammt aus dem kleinen Südtirol und war noch so erschreckend gut in Schuss, dass ich doch sehr überrascht war …

22.6.13

GGG - Ganz Gute Gewächse - die zu GG - Gemischten Gedanken - geführt haben




Bei der heutigen Ausgabe von Wine-Zeit soll es zur Abwechslung mal um den Liebling der deutschen Weinwirtschaft gehen: Das Große Gewächs! Und wie soll es natürlich sein? Natürlich als Große Gewächs in Form von Riesling! Da gestern Abend nur drei Große Gewächse verkostet wurden erhebt diese Post keinesfalls den Anspruch jeglicher Relevanz in jeglicher Hinsicht. Dennoch möchte ich die Weine in sehr kurzen Worten beschreiben, da sie sich leider so präsentiert haben wie ich es von vielen, keinesfalls alle, Großen Gewächsen aus Riesling gewohnt bin. Da die Weine aus drei verschiedenen Weinregionen Deutschlands stammten – Pfalz, Rheinhessen und Mosel – haben diese untereinander klare Differenzen aufgezeigt, doch die Gemeinsamkeit der sehr stark vorangetriebenen dichten/dicken Struktur und einer magenfreundlichen Säure war evident. Nun zu meinem vorherigen „leider“! Mit diesem Wort „leider“ verbinde ich die zwei letztgenannten gemeinsamen Attribute. „Leider“ ganz einfach deshalb, weil ich jemand bin der bei einem Riesling eine gewisse Leichtigkeit, Beschwingtheit, eher Tiefe als Breite, eher Schlankheit als Korpulenz, Frische und von mir aus auch eine Art von Spritzigkeit bevorzugt. Alles Eigenschaften mit denen ich die drei verkosteten (und leider noch viele anderen) GG Rieslinge in Verbindung bringen würde. Letztlich ist das meine präferierte und wahrscheinlich auch etwas engstirnige Geschmackspräferenz. Das geben ich gerne zu! Ob diese Präferenz mit einer verlässlichen Qualitätseinschätzung in Verbindung zu bringen ist lass ich mal dahingestellt. Letztlich ist dies ja auch nicht das Ziel das ich hier in diesem Blog verfolge. Es soll lediglich nur meine Meinung über die Weine – und natürlich auch jegliche anderen vorgestellten Weine – vermittelt werden. Allgemeine Gültigkeit mag von anderen Weinpropheten vertreten werden! Diese beneidenswerte Erkenntnisleistung kann ich leider keinesfalls anbieten … !

Das war jetzt mal wirklich wieder zu viel sinnerleichtertes Geplappere! Auf zu den Weinen! Ach ja, nur noch eines vorab. Wie auf dem Foto zu sehen ist gab es noch drei andere und vielleicht nicht Ganz so Gute Gewächse. Diese werden natürlich auch eine kurze Erwähnung finden:

1.10.12

Lil' Corton-Charlemange? Paul Cluver Estate Chardonnay 2010, Elgin and a Wild Assortment of Some Other Chardonnays

On various occasions I’ve seen a concise description of this Chardonnay which always ended with the conclusion: “tastes like a little Corton-Charlemange”! Can that be true? If so, how? I anticipate a bit: No! At least not for me! I don't even know how to relocate this Chardonnay to Burgundy? The characteristics of this wine weren't all too "Burgundian-Style" (whatever that might mean). At least to me. I also don’t know what these references or insinuations might mean! Are there precise and typical characteristics to all Corton-Charlemagne wines? As far as I am concerned: not so much (perhaps anymore? If ever?)! Does that implicate high standard quality? And what the hell does “little” mean anyway? Sorry for those rude questions to an invisible addressee! I am just a bit peeved about these ongoing and totally useless marketing delusions! I can’t see any need for such comparisons! I anticipate again: It is a good wine with a certain amount of “unique” characteristics! There is no need for such marketing driven verbalisations! Guys, let the quality speak for itself! Considering its attractive price, accessibility and international ratings (for me a bit too high ones) there won’t be any problem in selling this Chardonnay! Sorry, enough bewildering bashing for today ;-)! Now the wine:




21.5.12

B.L.K. Cup 2012 (Part 3): Weingut Maier Lemberger trocken 2010, Württemberg

The last B.L.K. today! Unfortunately I couldn’t find an adequate Blanc de Noir Lemberger from Württemberg in Germany. I really intended to be an adventurous guy this time. But the system worked against me. So I decided in favour of a Lemberger I never had so far.