
Wenn ich spontan mal, wie nicht selten und
gerade auch in diesem Moment, durch den virtuellen Blätter-Blog-Wald
streife, könnte ich und man der Annahme unterliegen, dass Abi Duhr vom
Château Pauqué an der Luxemburger Mosel das „Enfant Terrible“
der dortigen Weinszene ist. Ob das nun der Richtigkeit entspricht,
kann, und will, ich beim besten Willen nicht abschätzen. Wirken tut er ganz sicher nicht so. Naja, nur weil
jemand seinen eigenen Kopf hat und seinen zeitweise unorthodoxen und sicherlich kompromisslosen Weg geht, muss das noch lange nicht heißen, dass er ein schreckliches durch Verstöße gegen gesellschaftliche Regeln auffälliges Kind ist. Naja, genug der
bewussten sprachlichen Verirrungen für heute würde ich sagen. Wie dem auch sei, dass er aber Weine von
beeindruckender Qualität auf die Flasche bringen kann, steht für mich
nach meinem heute vorzustellenden Wein außer Frage. Wer es versteht aus Elbling,
einer in vieler Hinsicht eher zur Blassheit neigenden Rebsorte, solch
ein Aussehen zu verleihen versteht, der muss sein Handwerk verstehen.
Bei meinem heutigen Wein namens Bromelt 2012 des ca. 5 ha kleinen
Château Pauqué in Grevenmacher handelt es sich um einen im großen
Holzfass ausgebauten Elbling. Einen Elbling von einer Güte ..., nun ja
ihr werdet es ja gleich lesen (hoffe ich zumindest) ...