Bei meinem heutigen Pinot-Ausflug nach
Oregon geht es in gewisser weise in den Wald! Ja, in den Wald! Naja,
eigentlich eher durch den Wald und ins waldumschlossene Rebenmeer. Dennoch könnte man so verwegen sein
und von Waldwein sprechen! Das wäre nach Beschreibungen wie Alte
Reben, Steillagen usw. eigentlich mal eine nette neue
Vermarktungsidee, oder!?! Sollte ich mal weiterverfolgen ob es so
etwas schon gibt, doch nun lieber nicht weiter abschweifen, sonst
artet der Text wieder in ungeahnte Längen und Absurditäten aus! Ich
habe mir für dieses Jahr vorgenommen Abschweifungen bestmöglich zu
unterbinden. Ich hoffe es wird mir gelingen. Wie ich sehe hat es
heute hat schon mal nicht geklappt ...
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27.11.13
Groote Post Pinot Noir Reserve 2009, Darling
Und gleich noch eine südafrikanische Pinot-Verkostungs-Station hinterdrein! Heute auf etwas weniger ausgetretenen Pinot-Pfaden. Darling, was für ein netter Name, im südlichen Swartland
gibt es zwar schon seit Jahrhunderten, doch erst in letzter Zeit
schafften es einige Erzeuger Weine auf die Flasche zu zaubern, die
sogar so manchem Weinenthusiasten ein Hauch an Interesse abringen
konnten. Der heutige Wein kommt von dem historisch bedeutenden
landwirtschaftlichem Gut Groote Post. Doch erst seit den 1970er
Jahren werden unter der Regie der Pentz Familie auch Weintrauben
angebaut. Doch erst 1999 konnten sich Vater und Sohn, Peter und Nick Pentz, durchringen
eine Kellerrei aufzubauen um ihren Wein selber herzustellen und zu vermarkten. Von Beginn an
konnten sie so manche nationale und internationale Fachjury von ihrem
Sauvignon Blanc überzeugen. Mein Interesse, wie verwunderlich,
galt natürlich dem Pinot Noir Reserve 2009. Die Trauben für diesen
Pinot wuchsen auf stark lehmhaltigen und mit Steinen versetzten
Hutton und Oakleaf Böden. Diese spezifische Art von Lehmböden sind im Swartland sehr häufig
aufzufinden. Die eigentlichen Weinberge befinden am gen Süden
ausgerichteten Kapokberg in den Darling Hills auf 250 bis 400 m über dem Meeresspiegel.
Neben dem Pinot der Großen Post konnte ich noch
einen etwas vom Idealbild abweichlerischen Chambolle-Musigny 2006 von Dujac Fils
& Pére und eine vermutlich leicht angenockte Bombacher
Sommerhalde 2005 vom Weingut Huber in Malterdingen probieren.
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