Und wieder einmal hat sich ein Pinot
aus der Großen Weißen Wolke namens Aotearoa auf den Weg gemacht um
sich an den Gestaden meines Gaumens zu beweisen. Dieser, um den es
heute gehen soll, kommt von einem der ältesten Weinproduzenten
Neuseeland's. Babich Wines wurde vor nunmehr 98 Jahren von dem
kroatischen Einwanderer Josip Babich unter dem Namen Babich Brothers
in Western Auckland an der Nordspitze von Neuseeland's Nordinsel
gegründet. Bis heute ist das Weingut, oder besser formuliert mehr
oder weniger Großunternehmen, familiengeführt und hat sich bis in
die für Weinbau wesentlich vorteilhafteren Regionen von Hawk's Bay
und Marlborough gen Süden ausgebreitet. Aus letztgenannter Region
entstammt der nun folgende Wein: Winemaker's Reserve Pinot Noir aus
dem Jahr 2011. Das Traubengut für diesen Pinot entstammt aus dem
Cowslip Valley Vineyard im Marlborough's Waihopai Valley. Vergoren
wurde die Maische, zu kleinem Teil mit Rappen, in offenen
Holzbottichen für mehrere Tage. Anschließend wurde der Winemaker's
Reserve in neuem und gebrauchtem französischen Barriquefässern
ausgebaut. Nun bin ich mal gespannt wie sich der Wein wohl „bewiesen“
hat …
13.3.14
6.3.14
Gál Tibor Síkhegy Pinot Noir 2009, Eger
Weil es in Ungarns Pinotwelt so schön
war schlage ich vor: Auf zu einem weiteren Mal nach Ungarn – doch diesesmal nach
Eger zu Tibor Gál! Nach Attila Gere muss fast zwangsläufig ein
Tibor Gál Wein folgen. Genau wie Gere war auch Gál einer der
Pioniere des, und Garanten für, hohe Qualität im „neuen“
ungarischen Weinbau. Nach seinem unglücklichen Tod im Jahr 2005
führte seine gesamte Familie das Weingut mit internationalem Erfolg
weiter. Mittlerweile ist das Weingut über 50 Hektar groß und bietet
in etwa zwanzig verschiedene Weine an. Insbesondere spielen die Pinot
Noirs aus den kleinen Einzellagen, natürlich neben den klassischen
Bikavér Verschnitten, eine sehr wichtige Rolle im Sortiment des
Weinguts. Letztlich war es Tibor Gál selbst der dieser Rebsorte den
maßgeblichen Qualitätsschub in Ungarn zukommen ließ. Aus solch
einer Einzellage stammt auch dem Weingut sein bekanntester Pinot Noir
namens Sikhegy. Sikhegy ist eine nach Süd-Südosten ausgerichtete
nicht all zu steile Lage mit Böden reich an Lehm und braunem
Waldboden.
Aufgrund eines seltsamen
Auswahlprozesses kam es dazu, dass ich ergänzend zu dem Sikhegy noch
eine kleine Flasche vom Arachon Cuvée aus dem Jahr 2006 mir
einverleibte. Soviel kann ich verraten. Eine interessante und sich
in gewisser Weise ergänzende Kombination ...
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25.2.14
Portugal's Plenty Primeira Parte
As you guys already
know in recent weeks (or months, actually) I made a couple of palatal journeys
to Switzerland. At least one pending part ahead, I'd like to start
another palatal trip. This one will bring me to Portugal's
Plenty. Today I'd like to start this personal voyage to the Lusitanian wine bounty with vinhos from the two most well know viticulture
regions: Dao and Douro. For starters there was the equally famous and
very reasonable Tinto from Quinta das Maisas 2008 and the well distributed Casa de Santar Reserva 2003. From Douro a little bit more
north I spent a little while with the still very juvenile Terra
a Terra Reserva Tinto 2009 and the Teutonically implulsed Campo
Ardosa 2003 from Quinta da Carvalhosa. Let's take a peek ...
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14.2.14
Vina Casablanca Nimbus Pinot Noir 2010, Valle de Casablanca
„Gepflegte Langeweile“ ist auch bei
Wein keine Schande! Manchmal kann solch eine unaufgeregte Erfahrung
auch von Vorteil sein. Immerhin kann man in solchen Fällen nicht
davon schreiben, dass es zu Überraschungen negativer Natur und Ähnlichem kam.
Solche Überraschungen sind mir leider bei Verkostungen von Pinot
Noirs viel zu vertraut und kommen leider viel zu häufig vor. Letztlich ist alles immer eine Ansichtssache.
Kurz geschrieben. Im vorliegenden Fall sollte man als Leser nicht davon ausgehen, dass
gepflegte Langeweile negativ konnotiert ist. Daher, bitte kein
voreiliges Abbrechen des „Lesegenusses“ ;-) ...
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12.2.14
Happening Now Tasting 11: Weingut Künstler Spätburgunder 1999, Rheingau
In the newest “edition”
of “Happening Now Tasting“ it is time for some little Red Hock.
As you already might have realized – I am not the biggest fan of
German Pinot Noir resp. Spätburgunder in general. These wines aren't
well represented one my personal wine list. Not to speak of writing
about them ... - Anyway! Today I'd like to make an exception and try my
luck with a highly aged 1999 Spätburgunder from Rheingau Region. Let's
check it out, this Künstler Pinot ...
4.2.14
Weninger & Gere Pinot Noir 2007, Villány
Szervusztok! Nach langer langer Zeit
mal wieder ein ungarischer Pinot Noir. Die Wunden vom letzten Mal
vor zwei Jahren sind geheilt und, soviel darf ich vorwegnehmen, auch nicht mehr
aufgerissen worden. Der heutige Pinot Noir kommt aus dem heißen
Villány, welches man verwegenerweise, und zugegeben etwas
pathetisch-schmalzig, als das dynamische südliche rote Herz Ungarns
bezeichnen darf. Hier sind Cabernet Franc, Syrah, Kekfrankos,
Cabernet Sauvignon und Merlot in aller munde. Vor nicht all zu langer
Zeit hat sich einer der regionalen „Großmeister“ dieser
Rebensorten, Atilla Gere, in Zusammenarbeit mit dem Hortischoner
Franz Weninger zusammengeschlossen um aus Lagen des Ördögárok
einen vor strammer Konzentration, robuster Kraft, übermannendem Extrakt und
tiefer Erdigkeit strotzenden Pinot Noir zu kreieren. Zumindest für das Exemplar aus dem Jahr 2007 dürfte das gelten.
Was für ein Pinot Baby (!?)…hmmmm ...
28.1.14
Schweizer Allerlei Teil Drei
Endlich! Endlich habe ich es geschafft
meine Notizen von Teil Drei von Schweizer Allerlei zu sortieren um sie dem virtuellen Kosmos zur Verfügung stellen zu können! Dieses Mal gibt es
kleine Abweichung im Vergleich zu den vorangegangenen Schweizer
Allerlei Verkostungen. Es wurde mehrheitlich aus 0,75 Flaschen
genossen. Zur Hölle mit der Leber und all den Vorsätzen! Darüber hinaus entstammten die meisten
der verkosteten Weine aus der Oberklasse des jeweiligen Weingutes. Auch dieses Mal
soll meine Allerlei Exkursion mit einem Chasselas aus dem Kanton
Waadt beginnen. Im Waadt verweilend kommt es mit einem
Saint-Saphorin zu einem beträchtlichen Farbwechsel. Anschließend
geht es hoch hinauf in die Bergwelt des Wallis. Dann tief herunter an
den Zürichsee. Um schließlich wie immer im Tessin ein gebührenden
Abschluss zu finden. Genug der Worte! Her mit dem Wein …
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24.1.14
Happening Now Tasting 10: Weingut Thomas Strohmaier Blauer Wildbacher 2008, Western Styria
After a week of sobriety, miserable weather and plenty of slumbrous engagement it is time for something new and unfamiliar. Today, I am about to drink my first wine made from Blauer
Wildbacher. This Blauer Wildbacher is supposedly an ancient dark
skinned grape variety which is a particular specialty from
Styria in Austria. In most cases Blauer Wildbacher wines are produced as
easy drinking (or sometimes not so easy - due to unique spiciness) Rosé wines. The so called Schilcher wines. Today's wine is far away from humble Rosé. Today's one is one of the few
oak barrel aged "real" redsters made from Wildbacher. Its producer Thomas Strohmaier is without a doubt one of the major experts in the business of this
autochtonous grape varietal from Western Styria. Besides my Wildbacher he also produces four different Schilcher wines. Pretty excited right
now, I guess ... Let's go!
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