11.5.14

Happening Now Tasting 14: L. A. Cetto Nebbiolo Private Reserve 2007, Baja California




It’s been a while since my last Mexican wine. Last time it was a Petite Sirah from Baja’s largest and most renowend wine producer L.A. Cetto. This time the actual producer remains unchanged. Only grape variety is about to differ. To differ to the “extreme”! Well, probably not extreme, but for a European it is a slightly special thing to drink Reserve Nebbiolo from Mexico. I know, I know! Sounds a bit unreceptive and insular! You got me! All those years of tasting “weird”, or better put: peculiar, wines and there we have it: My true character!  … Naaa, just kidding! I’ve really been looking forward to this Nebbiolo Private Reserve 2007 from L. A. Cetto. I just didn’t know how to fill up the lines, because unfortunately there is not so much input material to learn about this Nebbiolo. The “raw material” for this typical Old-World grape varietal wine was produced in Valle de Guadaloupe on the southern Californian peninsula. Then it has been fermented for up to 20 days and aged for another 14 months in mostly used French barriques. Let’s check it out …

6.5.14

Mission Hill Family Estate Pinot Noir Reserve 2010, Okanagan Valley BC VQA



Das meine Zunge im pazifischen Nordwesten Amerikas doch recht viel Zeit verbringt um Pinot Noirs zu erschmecken ist nicht neu. Doch British Columbia als Lokalität der Begierde ist es. Bis zu dieser heutigen Post war der WEsten Kanadas ein weißer Fleck auf meiner persönlichen Verkostungslandkarte. Und das obwohl im Okanagan Valley seit Mitte des 19. Jahrhunderts ohne Prohibitionspause Vitis Vinifera Reben kultiviert werden! Wenn man den im Internet zahlreich verstreuten Hochglanzfotos glauben schenken möchte, ich war leider noch nie vor Ort und kann es daher nicht persönlich verifizieren, könnte man das Okanagan Valley entlang des ca. 135 km langen Okanagan Lake, welcher sich ein wenig östlich von Vancouver befindet, als eine der schönsten Weinbauregionen dieses Planeten bezeichnen. Doch schöne Landschaften machen noch lange keine guten Wein. Andersrum dürfte auch ein Schuh draus werden wenn ich mir so manche klassichen Weinbauregion in Europa anschaue. Doch ich schweife wie gewohnt mal wieder ab ... Der heutige Wein entstammt aus den Weinbergen und Kellern des Okanagan Valley “Platzhirsch” Mission Hill Winery in West Kelowna. Gegründet wurde dieses heutige Weinunternehmen in der Mitte der 1960er Jahren von einer Gruppe einheimischer Geschäftsleute. Seine heutige Größe von um die 360 ha hat Misson Hill durch das unablässige Engagement des heutigen Besitzers Anthony von Mandl und seines langjährigen neuseeländischen Winemakers John Simes erlangt. Neben Pinot Noir werden nahezu alle Global Player der Rebfamilie von Cabernet Franc bis Shiraz angebaut.

Mein heutiger Pinot Noir Reserve wurde aus Traubengut der Naramata Ranch (gepflanzt 1995, 342-470m, Westausrichtung, schluffige Lehmböden) des Martin's Lane Vineyard (gepflanzt 1998-99, 400-500m, Südausrichtung, Vulkangestein mit Lehm und Kalkablagerungen) und des Lakeshore Vineyard (gepflanzt 1994 und jünger, 375-450m, Nord-Südausrichtung, Ton- und Lehmböden) hergestellt. Geerntet wurde das Traubengut im Oktober und November 2010, anschließend vergoren (ziemlich offensichtlich) und 9 Monate in französischem Holz ausgebaut. Wie war er? Bitte um einen Klick ...

28.4.14

Jenkyn Place Brut 2008, Hampshire



After an entire and most definitely tormenting week packed full with cheeky (and eventually downright revolutionising) hard-drives as well as failing recovery discs it is time for some grand Fizz from England to alleviate my pain caused by techno issues. I guess, it’s been a while since I had my last English wine. Then, if my recollection is not mistaken, it was some Sparkling Brut 2005 from Breaky Bottom in the East of Sussex. Today it is time for some bubbly stuff from Hampshire. Just a bit south west of London there is a place in the North Downs in the town of Bentley which is called Jenkyn Place. Simon Bladon, property investor and entrepreneur, and his wife Rebecca turned Jenkyn Place in 2004 away from common agriculture to the growing of vines. Since then they cultivate Pinot Noir, Chardonnay and Pinot Meunier grapes on a mere of five south facing hectares. Their soils are characterized by greensand over marlstone. The actual production methods are pretty much comparable with traditional Champagne methods. All wines are made from classic grape varieties and spend around three years on the lees before being released to the public. Enough of personal w(h)ining and theoretical knowledge dropping! My Jenkyn Palce was the classical, if you can call such a young produce classical, Jenkyn Place Brut 2008. In 2008 this one was a blend of 72% Chardonnay, 18% Pinot Noir and 10% Pinot Meunier. Let’s have a quick sip …what do you think!?

16.4.14

Patricia Green Cellars Ribbon Ridge Estate Pinot Noir 2008, Willamette Valley



Heute bin ich faul! Heute spare ich mir das langweilige Vorgeplänkel! Kommt in letzter Zeit öfters vor ... doch heute ist das ganz okay, denn heutiges Weingut habe ich euch schon vor einem guten Jahr vorgestellt. Damals war es der Croft Vineyard Pinot 2007 von Patricia Green Cellars und heute trifft es den Ribbon Ridge Estate Pinot Noir aus dem exzellenten und in diesem Fall, so viel darf ich vorab schon erwähnen um jegliche Lesensfreude zu unterminieren, total jugendlich wirkendem Jahrgang 2008. Auf geht’s …

7.4.14

Happening Now Tasting 13: La Crotta di Vegneron Chambave Supérieur Quatre Vignobles 2010, Vallée d’Aoste



In preparation for a forthcoming blind Italian-Vino-Guessing-Game next Friday I'd like to strengthen my general palatal (and of course visual as well as nasal) abilities with a Happening Now Tasting of a red blend wine from a pretty much unknown and for my palate totally uncharted territory! I suppose this wine would have been far too viciously mean as a participant in a blind tasting after all! Or who has ever heard of Chambave Rosso or Petit Rouge? Today, for a change, I am totally honest! Me - NEVER ever! Anyway ..., for a simpleton like me this stuff sounds awfully French, doesn't it?! What is it then? Well, in short: this Chambave Supérieur Quatre Vignobles from 2010 comes from the partly French speaking Vallée d’Aoste in the very North-West of Italy. Its producer La Crotta di Vegneron is probably the most famous cooperative winery in the valley. At least to my limited knowledge. The main raw material, about 70%, for this wine is the very late ripening small and "dusty" coloured Petit Rouge. An autochthonous grape varietal from Vallée d’Aoste. The other 30% is a wild assortment of other local varietals like Pinot Noir, Gamay, Cornalin, Fumin etc. There is probably more information to find about this wine! But I am too lazy right now! I am thirsty! Now it is time for some decent Chambave …


2.4.14

Cuvaison Estate Pinot Noir 2009, Carneros



Und wieder einmal geht es in das sonnige Kalifornien zum Pinot Noir "süffeln"! Dieses Mal  in eine etwas ungewöhnliche, für Pinot ungewöhnliche, AVA. Die Region Napa und ihre Unterregion Carneros waren zwar in den Frühzeiten des kalifornischen Pinot Noir-Weinbaus im ausgehenden 19. Jahrhundert sehr beliebte Anbauorte, doch in den letzten Jahrzehnten hat sich dies zu Gunsten von Central Coast and Sonoma (inkl. Coast) gründlich geändert. Auch heute gibt es zwar noch einige Produzenten, darunter offensichtlich auch der Produzent meines heutigen „Pinot weit weg“, doch auf breiter Basis ist man von diesem (Pinot-)Weg in Napa abgekommen. Bei Cuvaison, der Produzent des heutigen Pinots – falls ich es noch nicht erwähnt habe, handelt es sich um ein Weingut, dass in den späten 1960er Jahren von zwei (ziemlich frühen) Silicon Valley Boom Profiteuren gegründet wurde. Seit dem haben die Besitzer des Weinguts mehrmals gewechselt. Seit 1979 befindet sich das Weingut nun durchgängig in Schweizer Hand und wurde seit dem zu seiner heutigen beeindruckenden Größe ausgebaut. Neben Pinot Noir, der im Sortiment des Weinguts mit verschiedenen Weinen eine durchaus wichtige Rolle spielt, werden auch Sauvignon Blanc, Zinfandel, Chardonnay, Syrah und seit einigen Jahren aus Lagen in Mount Veeder auch ein Merlot-Cabernet Cuvée angeboten. Bei meinem heutigen Estate Pinot Noir 2009 handelt es sich um den Einstiegspinot - um einen recht kostspieligen, wie es sich für Napa natürlich ziemt, Einstiegspinot des Weinguts

Lasst uns mal schauen wie dieser Einstieg so war … Ach ja, neben dem Cuvaison gab es noch eine paar Burgunder, Nebbiolos und Rieslinge! Diese wurden selbstverfreilich nicht gesüffelt sondern tiefgehend "analysiert"! Die dürft ihr euch nicht entgehen lassen ….


24.3.14

Schweizer Allerlei Teil Vier



Man könnte der Vermutung erlegen das ich ein fauler Hund bin! Abstreiten wollte ich das nicht. Mit einem guten Monat Verspätung habe ich es nun endlich geschafft den vierten Teil von Schweizer Allerlei zusammen zu trinken und wie man sehen kann mehr oder weniger gut zusammen zu schreiben. Um nicht noch mehr Zeit mit sinnfreiem Vorgeplänkel zu vergeuden schlage ich vor gleich zum Wesentlichen überzugehen! Wie auch in den drei vorangestellten Teilen geht es auch dieses Mal in die verschiedensten Landesteile der Schweiz. Etwas detailgenauer formuliert: jeweils zweimal geht es unter jeweils gleichsortigen Vorzeichen in den Kanton Waadt und an den Alpenrhein des Kantons Graubünden. Wie gewohnt findet auch diesmal der Ausklang im Tessin statt. Wieder handelt es sich bei den vorgestellten Weinen um mehr oder weniger aktuelle Jahrgänge aus der mittleren „Qualitätsschiene“ der jeweiligen Weingüter.  Im Gegensatz zum letzten Mal wurden die meisten der Weine wieder aus Halbflaschen verkostet. Die vernunftgelenkte Neigung zum eingeschränkten Überfluss hat bei mir glücklicherweise wieder Einzug gehalten ;-). Also los geht’s …

14.3.14

Happening Now Tasting 12: Domaine Charles Audoin Marsannay Les Favières 2005



Tonight - once again I'd like make a bold move. Just a bold move for my persona, of course. Normally, as I have stated it at several occasions, I choose not to write about Burgs. The reason for that might be eclectic and totally boring. Anyway, once again I refrain from my self-imposed omittance and try to shoot out one of my insignificant tasting notes. As if you'd expected something solid this time ….!? My excuse for my bold move this time is my recent (excessive) activity to find purchasable 2005 Burgs on the market. I don't want to humor you with my limited success. Today I just would like to drink a recently bought, as a matter effect bought today, 2005er “in public”. I have been lucky enough to find a Marsannay Les Favières 2005 from one of my preferred (and pretty underrated – like the entire appellation) Marsannay producers Domaine Charles Audoin. Let's check it out how this one is doing right now …