Bei meinem heutigen Pinot-Ausflug nach
Oregon geht es in gewisser weise in den Wald! Ja, in den Wald! Naja,
eigentlich eher durch den Wald und ins waldumschlossene Rebenmeer. Dennoch könnte man so verwegen sein
und von Waldwein sprechen! Das wäre nach Beschreibungen wie Alte
Reben, Steillagen usw. eigentlich mal eine nette neue
Vermarktungsidee, oder!?! Sollte ich mal weiterverfolgen ob es so
etwas schon gibt, doch nun lieber nicht weiter abschweifen, sonst
artet der Text wieder in ungeahnte Längen und Absurditäten aus! Ich
habe mir für dieses Jahr vorgenommen Abschweifungen bestmöglich zu
unterbinden. Ich hoffe es wird mir gelingen. Wie ich sehe hat es
heute hat schon mal nicht geklappt ...
7.1.14
Happening Now Tasting 9: Jose Maria Da Fonseca Terras Altas Garrafeira Tinto 1992, Dao
Like the frequent reader of this blog might have already realized –
the author is lazy. Some lazy snobby wine-bastard! So, no real
surprise that I have no detailed research outcome at hand.
Several reasons: Reason No. 1: José Maria da Fonseca is a
humongously large and super well known wine producer with domains all
over Portugal -> so, no need for an introduction! Reason No. 2: I
assume Dão is a prominent name for all interested readers. The
others won't come far enough to read this very sentence - I guess! I
think, I can permit myself to anticipate: Those dropouts miss something!!!
Reason No. 3.: Due to my overall wine oriented incompetence I simply
could not find a lot input about this very well know wine! Well, in my
defense … apparently, since 1996 there is a substantial difference
compared to today's Terras Altas wines from J.M.d.F. So, not that
easy to proper info. The only knowledge I can drop is: grown on slate
soil and red blend of the autochtonous grape varieties: Jaen,
Alfrocheiro Preto, Cabernet Sauvignon (obviously no auto') and Touriga Nacional.
Anyway, at least not so much reading today! I hope I can keep up this
conciseness in the future ;-)
1.1.14
Happy New Year: Agustí Torelló Mata Rosat Trepat Brut Reserva 2009, Cava
Happy New
Year Everybody!!!
Like every New
Year’s Day I’d like to present to you guys out there a sparkling wine.
As always a kind of Fizz I am not very familiar at all. So, accept my
apologies for all the ignorance I am about to write right now! Please! It is my
first Trepat sparkling after all.
What is Trepat? Trepat is a late ripening, large-berried and pretty frail red Spanish grape variety which is primarily grown in the D. O.’s of Cava, Conca de Barberà and Costers del Segre in Catalonia. In most cases it is used for Rosé and of sparkling Rosé wines – just like my New Year’s Fizz. The producer of my Trepat is one of the biggest and most renowned names in the Cava business: Agustí Torelló Mata. In 1959 he started to open up his own Cava winery. Before this new challenge he was involved in several other Cava ventures. Today, the Agustí Torelló Mata winery is famous for its eccentrically looking flagship fizz Krypta, just the bottle not the actual wine, and its intense and highly balanced Brut Nature from traditional grape varietals. Let’s check out today’s Rosat Trepat Brut Reserva from 2009:
What is Trepat? Trepat is a late ripening, large-berried and pretty frail red Spanish grape variety which is primarily grown in the D. O.’s of Cava, Conca de Barberà and Costers del Segre in Catalonia. In most cases it is used for Rosé and of sparkling Rosé wines – just like my New Year’s Fizz. The producer of my Trepat is one of the biggest and most renowned names in the Cava business: Agustí Torelló Mata. In 1959 he started to open up his own Cava winery. Before this new challenge he was involved in several other Cava ventures. Today, the Agustí Torelló Mata winery is famous for its eccentrically looking flagship fizz Krypta, just the bottle not the actual wine, and its intense and highly balanced Brut Nature from traditional grape varietals. Let’s check out today’s Rosat Trepat Brut Reserva from 2009:
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31.12.13
Fromm Winery Clayvin Vineyard Pinot Noir 2009, Marlborough
Was Badener und Schwaben machen,
können ihre südlichen Nachbarn die Schweizer schon lange. Zumindest was das
produzieren von Pinot Noir in fernen Ländern betrifft! Denn seit 1992 produziert, eigentlich
korrekter formuliert produzierte, der Bündner Winzer Georg Fromm Weine in der
Weinregion Marlborough an der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel. Mittlerweile
konzentriert sich Georg Fromm nur noch auf seine Lagen in der Bündner Herrschaft und hat die
Geschicke der Fromm Winery in die Hände seiner Landsleute Hätsch Kalberer und
Georg Walliser, sowie einem Freund der Familie namens Pol Lenzinger gegeben.
Mein heutiger Pinot Noir wurde
aus Trauben der Einzellage Clayvin Vineyard im Brancott Valley der Ernte des
Jahres 2009 hergestellt. Wie der Namensteil „Clay“ schon andeuten mag, wuchsen
die Reben mehrheitlich auf lehmiger Tonerde. Die Dichte der Bepflanzung im Weinberg ist
meines Erachtens erwähnenswert, da bei 5000 Rebstöcken auf den Hektar jeder der
einzelnen Pflanzen genügend, und überraschend viel, „Auslauf“ haben dürfte. Genug der
trockenen Vorrede!
24.12.13
21.12.13
Schweizer Allerlei - Teil Zwei von Zwei
Weiter geht es mit meinen kürzlich
erworbenen pan-helvetischen „Weinerfahrungswerten“. Im Vergleich zu Teil Eins von zwei bei Schweizer Allerlei sollte es noch abwechslungsreicher, intensiver und genussvoller werden. Wie letztes Mal möchte ich mit einem
Chasselas beginnen. Dieses mal aus der AOC Yvorne im Chablais. Auch eine leicht exzentrische Petite Arvine aus dem Wallis durfte bei meiner Verkostung natürlich nicht
fehlen. So verhielt es sich auch mit Dem Klassiker aus dem Kanton
Neuchâtel: dem Œil de
Perdrix. Ein weiterer, und überaus erfreulicher,
Pinot Noir kam aus dem Thurgau über den Bodensee nach Deutschland gesegelt. Zum Abschluss
hatte ich, wie auch bei Teil eins meiner Allerlei Verkostung, einen Merlot
aus dem Tessin. Zu weiteren kurzen Erklärung sollte ich nochmals erwähnen, dass wieder die meisten Weine aus der
(gehobenen) Mittelklasse der jeweiligen Weingüter entstammten und wiederum zu 4/5 aus Halbflaschen verkostet wurden. Genug der Präliminarien!
Darum auf, zu den Gabriel Gläsern …
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14.12.13
Cristom Vineyards Pinot Noir Sommers Reserve 2008, Willamette Valley
Wie mag ich diesen
Wein wohl getrunken haben? Nicht gerade unbeeinflusst durch die
psychologische Wirkung der Wonnen von herbstlichen Wetterkaprizen und
die leicht paralysierende Gewalt eines verstauchten Knöchels haben
für mich entschieden ein kleines, zugegeben ziemlich lächerliches und
zutiefst subjektives "Experiment" an den Start zu bringen. Ein Abend
mit musikalisch untermaltem Wein musste es sein, der mich aus meiner
temporären Pein erretten sollte. Um das Experiment einigermaßen
interessant, mehr für mich als den geduldigen Leser, zu gestalten habe ich mich entschlossen, verschiedenste
und teilweise fast widersprüchlich anmutende, ich weiß - eine nicht sehr
treffgenaue Umschreibung, Musikstile mit Weingenuss zu verbinden?
Eine Melange, nicht gleichzeitig, aus der göttlichen La Traviata
(offensichtlich zeitversetzt Live aus der Scala), den intoxicating
Funk-Disco-Whatsoever-Hits von Earth Wind & Fire, den wunderbaren
Trübsinnigkeiten von Radiohead und letztlich den lyrisch-lebensflüchtigen "Träumereien"
der Doors (ebenfalls live, aber wesentlich zeitversetzter ...) sollten den Job der Untermalung für mich erledigen. Jetzt wird
vielleicht klar, was ich mit dem unzureichenden Ausdruck "widersprüchlich" gemeint habe. Wenn nicht, ist das auch nicht
weiter wichtig. Nur soviel: ich mag alle diese musikalischen Stilrichtungen! Weitere Hintergedanken gab es keine. Dazu später ein wenig mehr! Jetzt aber weiter im Text! Das zu untermalende Objekt!
Bei einer stark ichbezogenen Veranstaltung konnte eigentlich nur Pinot Noir in Frage kommen. Dieser Prädestination habe mich natürlich gerne gebeugt. Oregon Pinot war nach längerer Zeit mal wieder an der Reihe. Aufgrund des schon erwähntem Wetters habe ich mich entschieden meinen ersten öffentlich vorgestellten 14%igen Oregon Pinot wegen seiner vermuteten wärmenden Eigenschaften in Angriff zu nehmen. Der Sommers Reserve 2008 von Cristom Vineyards in Salem ist ein Pinot Verschnitt aus unterschiedlichen AVAs und Lagen im Willamette Valley. Der 2008er besteht aus 90% Eola-Amity Hills, 6% Willamette Foothills and 4% Dundee Hills Traubengut. Auch die Verschiedenheit der verwendeten Klone war bei diesem Wein beträchtlich. Neben drei Dijon Klonen (114, 115, 777) kamen auch Trauben aus alten Pommard und Wädenswil Klonen in den Sommers Reserve zum Einsatz. Vergoren und für 17 Monate ausgebaut wurde der Wein in französischem Holz (59% neu). Der Langeweile genug! Auf geht's ...
Bei einer stark ichbezogenen Veranstaltung konnte eigentlich nur Pinot Noir in Frage kommen. Dieser Prädestination habe mich natürlich gerne gebeugt. Oregon Pinot war nach längerer Zeit mal wieder an der Reihe. Aufgrund des schon erwähntem Wetters habe ich mich entschieden meinen ersten öffentlich vorgestellten 14%igen Oregon Pinot wegen seiner vermuteten wärmenden Eigenschaften in Angriff zu nehmen. Der Sommers Reserve 2008 von Cristom Vineyards in Salem ist ein Pinot Verschnitt aus unterschiedlichen AVAs und Lagen im Willamette Valley. Der 2008er besteht aus 90% Eola-Amity Hills, 6% Willamette Foothills and 4% Dundee Hills Traubengut. Auch die Verschiedenheit der verwendeten Klone war bei diesem Wein beträchtlich. Neben drei Dijon Klonen (114, 115, 777) kamen auch Trauben aus alten Pommard und Wädenswil Klonen in den Sommers Reserve zum Einsatz. Vergoren und für 17 Monate ausgebaut wurde der Wein in französischem Holz (59% neu). Der Langeweile genug! Auf geht's ...
9.12.13
Happening Now Tasting 8: Weingut Stadt Klingenberg Buntsandstein Spätburgunder 2011, Franken
Today I am thirsty for
easy Pinot Noir! For a change, some German stuff will do nicely, I
guess! Since 2010, young Benedikt Baltes is in charge of the Pinot
(and of course the others) producing process at Weingut Stadt
Klingenberg in Churfranken (a Franconian subregion which is predominantly famous for its redsters). The Spätburgunder Buntsandstein, with reference its type
of soil – mottled sandstone, is his entry level Pinot Noir. So,
let's check out how his 2011 is doing right now ...
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