26.5.13

Exploring Signuradi Part 2: The Mature Middle-Agers



Last month I started to explore the grandeur of Grisons Pinot Noir with the adolescent entry level. This time I'd like to continue with a few mature middle-age'ers from 2005 and 2006. Apart of the aged ones I also had the pleasure to taste two other rather adolescent Pinots from Fläsch. One entry level from Andrea Davaz and one big shot Pinot from the Gantenbeins. As if that was not enough two other Pinot Noirs, one from Lake Constance region (Thurgau) and one from Burgenland in Austria had to take the role as possible counterpoints. Let's check them fellows out ….

22.5.13

Adega Algueira Ribeira Sacra Tinto 2009, Ribeira Sacra




It's summertime - or better said at least it should be! Despite the current miserable weather forecast for Central Europe I'd like to present you a couple of fresh summer suitable red wines from here and there and probably everywhere. I'd like to start with a Spaniard. After a long break I am back in the North-West of Spain. With a red for a change! More precisely, a 100% Mencia tinto. Mencia is probably The grand red autochtonous varietal of the North-East. Apparently a distant relative to Cabernet Franc. It is cultivated on more than 11000 hectares throughout the wine-growing regions of Bierzo, Rias Baixas and Valldeoras. However, today's Mencia comes from the small and pretty much inaccessible (slight exaggeration, of course – anyway it is very far away from everything) Ribeira Sacra alongside the northern border to Portugal. This region is predominately famous for its Godello based white wines and its picturesque almost Mosel-like river valley. The relatively young Adegas Algueira (est. 1996) is one of the well know producers for a couple of red'sters based on Mencia, Alvarello, Merenzao and Caíño. As I mentioned earlier – today's one 100 % Mencia. All grapes for this entry level wine were grown on the steep hills along the River Sil. I hope in the near future I will be able to indulge you with the magnificant high end Mencia from Algueira. But that's future-talk, now first things first:

17.5.13

St. Innocent Winery Justice Vineyard Pinot Noir 2007, Eola-Amity Hills




Keine Angst! Dieser Blog verkommt nicht zu einem reinen Pinot Noir oder Oregon Weinblog. Bevor die warme Jahreszeit beginnt, wenn sie überhaupt noch beginnen sollte, bei aktuellen 13 C und Regen ist ein klein wenig Zweifel angebracht, werde ich nur wenig Pinots über meinen Gaumen gleiten lassen. Deshalb muss nun noch etwas vorgesorgt werden ...

13.5.13

Foco Tamarind Juice, Thailand



For some strange reason - or not (?) - my juice posts get the highest access rates so far. It's been a long time since the last one. So today, I'd like to provide my blog with a little bit more turnover than usual and present you another juice from East-Asia. Somehow this sounds really creepy, I guess! Whatever … today I'd like to present you my first Tamarind juice! As far as I can remember – never had some before. This very first Tamarind juice was produced under the brand name Foco by the Thai Argri PLC in Samutprakarn in the Greater Bangkok area. The juice was produced by 30% tamarind pulp, water, sugar and high fructose syrup. Let's check it out …

6.5.13

Kelley Fox Wines Momtazi Vineyard Pinot Noir 2007, Mc Minnville





Die Anzeichen für weitergehende Begeisterung verdichten sich so langsam mehr und mehr! Auch mein letzter Pinot Noir aus Oregon konnte mich überzeugen. Dieses Mal sogar in außerordentlich hervorhebenswerter Weise. Der Momtazi Vineyard 2007 von Kelley Fox Wines verstand es ein überaus anständiges Maß an Eleganz mit beeindruckender präziser Klarheit an Frucht und mineralischen Eindrücken zu kombinieren. Daher nehme ich es heute ausnahmsweise gerne mal vorweg: Für mich ein fantastischer Pinot Noir! Neben diesem Highlight verkostete ich auch einen Beaune Les Boucherottes 1er Cru 1999 von François Parent und einen überraschenden, wenn auch nicht übermäßig komplexen, Chardonnay S 2008 vom Weingut Ewald Kopp aus der Ortenau. Zunächst aber zurück zum Hauptdarsteller der kleinen Verkostung:

3.5.13

Bodegas Chacra Barda Pinot Noir 2009, Patagonia



Wie wäre es heute mal mit “Sassicaia Pinot Noir” aus einer Wüste am Ende der Welt? Anfang dieses Jahres stellte ein gewisser Kapitän zur (Wein-)See einen Pinot Noir aus Argentinien vor, von dem er offensichtlich ziemlich begeistert war. Dabei handelte es sich um den Bodegas Chacra Treinta y Dos des Jahres 2009. Ich muss zugeben, dass mich die "Reine Begeisterung" dieses reinen Pinot Noir etwas ansteckte und ich daher beschloss mir einen Wein dieses Weingutes zu besorgen - obwohl ich jahrelang gegenüber diesem Erzeuger mich aufgrund der bedenklichen Preisgestaltung in Zurückhaltung übte. Da ich in finanzieller Hinsicht eindeutig ein Teil des abgehängten Prekariat bin, hat es bei mir nur zum Einstiegswein bzw. Viertwein des Weingutes gereicht. Ich sage, oder schreibe, nur: Manchmal ist es ganz vorteilhaft „arm“ zu sein! Dazu aber später mehr …

Zunächst erst mal die Frage: „Warum eigentlich „Sassicaia Pinot Noir“? Kurz: im Jahre 2004 kaufte der Marchese Piero Incisa della Rocchetta, seines Zeichens aktueller Weinmacher des Sassicaia, sehr alte verwaiste Pinot Noir (Pflanzungen zwischen 1932 und 1967) Weinberge im Rio Negro Tal im nördlichen Patagonien ca. 1000 südlich von Buenos Aires. Die klimatischen Bedingungen Vorort sind extrem trocken, die Böden bestehen aus porösem Kieselstein mit beträchtlichen Kalksteinablagerungen und sind dementsprechend sehr karg. Einer der wenigen Vorteile dieser Anbauregion war und ist, dass sie nie von der Reblaus besucht wurde.

Das Traubengut des heutigen Pinot Noir's, dem Barda (Kamm oder Bergzug), stammt aus verschiedenen alten und neu gepflanzten Rebanlagen. Die Handlese der Trauben fand im März 2009 statt, die dreiwöchige Vergärung fand bei ca. 26 C in 200 Liter Betontanks unzerdrückt (aber anscheinend enttrappt) in Verbindung mit wilden Hefen statt und machte letztlich eine 11 monatige Reifephase in kleinen französischen Holzfässern mit.

29.4.13

Exploring Signuradi Pinot Part 1: The Adolecent Entry Level






Signuradi? What …? Co din ins quai per englais? Difficil! Apparently, Grisons Lordships!?! Betg idea! Correct? Well, let’s stop my pretentious and deeply pathetic attempt to socialize with the native language of Girsons. The Rumantsch Grischun speaking south-eastern canton of Switzerland! In the coming weeks I would like to familiarise you guys out there with a fair amount of the Pinot Noir spectrum of the Bündner Herrschaft (aka Signuradi). Probably another pathetic attempt. This viticulture area might be small (approx. 400 ha), but a few post won’t be able to give you a comprehensive view on local Pinot anyway! Whatever, substance wasn't and won't be and will never be the strong suit of this very blog anyway. No change here then ;-)

With my first post I’d like to give you a few tasting notes of young entry level Pinot Noirs from three renowned wineries. In the forthcoming weeks there will be more to come! As you already may have realized – no background education in this Wine-Zeit zone. The author is lazy by nature after all! At least today! Only this: 80%-Pinot Noir land (besides some minorieties of Sauvignon Blanc, Pinot Gris, Chardonnay, Sylvaner x Riesling, Completer and a few others), average elevation of 500 m, warm Alpine chinook wind climate along the Baby Rhine River, predominantly limey schist soils and a longm, old wine growing tradition (Pinot Noir since the 17th century).

26.4.13

Wein Rallye # 62; 5€ – die Grenze des guten Geschmacks?



Für mich ist es heute meine erste Etappe bei der Weinrallye! Und gleich beim Start eine ganz schön anspruchsvolle. Wein für unter 5 Euro! Eigentlich gar nicht so schwer sollte man meinen. Nun ja, solange er nicht gut sein muss dürfte das zugegebenerweise auch kein Problem sein. Doch, ich bin mal ausnahmsweise ganz verwegen und nehme an, dass bei einer vinophilen Rallye zumindest die Trinkbarkeit – oder vielleicht sogar mehr - eines vorgestellten Weines gegeben sein sollte. Geht das eigentlich? Für unter 5 Euro guten Wein - insbesondere Rotwein - zu finden?!? 

Mit dem Ziel einen trinkbaren Wein zu finden habe ich mich voller Zuversicht und dem Enthusiasmus eines Neulings in einen für Wein gut sortierten Supermarkt, im Speziellen für südfranzösischen Wein, begeben um ein passendes Getränk zu erwerben. Nach ca. drei Minuten vor den Weinregalen verschwand meine Zuversicht erschreckend schnell. Es gab zwar viele vermutbar genussfähige Weine von größeren und kleineren Produzenten für unter 10 und sogar für unter 8 Euro. Doch für unter 5 Euro waren die Flaschen, abgesehen vom klassischen Standartsortiment deutscher Supermärkte, sehr spärlich gesät. Glücklicherweise konnte ich im zweit untersten Regal einige Weine eines spanischen Erzeugers entdecken, also überraschenderweise kein Südfranzose, dessen Tempranillo Crianza mir vor wenigen Jahren durchaus geschmeckt hat. Dieser Crianza stand nebst dem Reserva auch im Regal. Dummerweise kostete er Tempranillo Crianza 5,60 Euro. Ganz zu schweigen von den 7,50 Euro für den Reserva. Daher ich nicht schummeln wollte griff ich zum günstigsten Rotwein des Produzenten. 

Der Wein, um den ich so viel Wirbel mache, ist der Marqués de Almonacid Tinto 2010 von AIXAL VINOS aus der D.O. Cariñena in der nordöstlichen spanischen Provinz Saragossa. Gekostet hat er angenehme 4,60 Euro. Hergestellt wurde der Wein aus 100 % Garnacha Trauben welche aus ca. 600 m hoch gelegenen Weinbergen in der Sierras de Algairén und in Serrallón stammen und im Durchschnitt 20 Jahre alt sind. Die Lese der Trauben wurde per Hand (!) durchgeführt, diese Trauben wurden entrappt, abgepresst und für 25 Tage bei 26 Grad im Stahltank vergoren. Anschießend noch 10 Tage Kaltmazeration, malolaktische Gärung, Mikro-Filtirerung und lauter solche Handlungen betrieben von denen ich unwissender Wurm letztlich keine Ahnung habe. Ein Fakt, der mir dann doch was sagte und gleichzeitig außerordentlich gefiel, ist die Abstandnahme von jeglichem Holzeinsatz. Meiner Ansicht nach ist bei günstigen, oder gerne auch billig zu bezeichnenden Weinen, der Holzeinsatz stets recht heikel. Des Öfteren erweist sich dieser eher als kontraproduktiv da nicht selten unpassende Aromen in den Wein abgegeben werden. Wohlgemerkt beziehe ich diese gewagte These nur auf das Billig- oder Günstigweinsegment. Nun habe ich aber wirklich genügend von Dingen geschwafelt von denen ich zum einen nichts verstehe und zum anderen sich diese als doch etwas sehr trocken erweisen. Ich hoffe nur das der Wein trocken ist. Mehr Trockenheit brauch ich heute nicht mehr! Jetzt aber auf zum Wesentlichen: