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24.12.19

Frohe Wei(h)nachten ...




... mit einer feinen pinotierenden Überraschung zum Fest! Überraschend für mich zunächst in der Hinsicht, dass ich diesen Wein, und noch "schlimmer", dieses Weingut aus Sonoma Coast, überhaupt nicht kannte, obwohl, nach sorgfältiger Recherche im Weinnetz, sich mir offenbarte, dass Ceritas Wines in den letzten Jahren sich ein gewisses Renomée unter Weinleibhabern in den Staaten und darüber hinaus aufgebaut hat. Naja, man kann halt nicht alles kennen ... und mein amerikanischer Pinot Schwerpunkt lag und liegt in Oregon! Gewachsen sind die ca. 35 Jahre alten Reben des Elliott Vineyard, nebenbei bemerkt handelt es sich bei diesem Wein um Reben des Mount Eden Klons, zwischen dem Hellenthal Vineyard und dem wesentlich berühmteren Hirsch Vineyard, auf lehmigen Böden die reich an Meeressedimenten sind.

27.8.15

Cline Cellars Cool Climate Pinot Noir 2010, Sonoma Coast



Mein Durst nach Budget-„Pinots weit weg“ ist fortwährend ungestillt! Ob das auch nach dem folgenden Pinot noch so sein wird, dürfte sich nach einigen Zeilen von meinen bekannten inhaltsarmen Informationsanhäufungen erst noch zeigen. Wie dem auch sei, heute soll es einen Cool Climate Pinot Noir aus dem Jahr 2010 von Cline Cellars geben. Einem Hersteller der meist mit Zinfandel Weinen in Verbindung gebracht wird. Insbesondere dem Ancient Vines Zinfandel welcher aus Trauben von mehr als 100 Jahre alten Reben hergestellt wird. Besagter Cool Climate Pinot Noir stammt von Traubengut aus dem Lazy C Vineyard in Petaluma Gap an der Sonoma Coast. Auf der Webseite von Cline Cellars wird diese Gegend aufgrund ihrer regelmäßigen Regenfälle – damit dürften sie den Sommer des Jahrs 2015 wahrscheinlich nicht meinen - und reichlichen Nebelentwicklung mit Lagen im Elsass verglichen. Meiner Ansicht nach ein etwas gewagter Vergleich … nehme ich an. Weiter im Text: die Trauben werden per Hand gelesen, komplett entrappt in Edeltahlbehältern vergoren und anschließen für 10 Monate sowohl in bis zu 40 % neuem mild getoastetem französischen Eichenholz als auch in gebrauchtem amerikanischem und osteuropäischen Holz ausgebaut. Trotz einem beträchtlichen Aufwand bei der Vinifizierung ist dieser Sonoma'ese in einem für kalifornische Verhältnisse sehr günstigem Preisbereich von etwas unter 20 Euro verortet. Mal schauen wie er sein wird und ob er zu Konsequenzen bei meiner Budget-„Pinot weit weg“ Exploration führt ...


16.6.15

Dutton-Goldfield Winery Pinot Noir Dutton Ranch 2007, Russian River Valley



Bei meinem heutigen „Pinot weit weg“ dürfte sogar der nicht ganz so kosmopolitische Pinotfreund nicht der Gefahr erliegen ihn mit einem herkömmlichen - was auch immer das bedeuten mag – Oregonesen, oder wohl (!?) auch keinem Teutonen und schon sicher nicht mit eine Burgunder zu verwechseln. Jedes Molekühl des Dutton Ranch Pinot Noir 2007 von Dutton-Goldfield sprach mit einem ausgeprägten Sonoma Akzent mit leicht russischem Einschlag zu mir. Dazu aber gleich mehr!

Beim Dutton Ranch Pinot handelt es sich um einen vornehmlich von Djon Klonen geprägten Wein aus sechs Einzellagen des höhergelegenen und kühleren Green Valley's - stark vom Meer geprägtes nebliges Klima; vorherrschender feinsandige Tonboden mit Sandsteineinlagerungen namens Goldridge – und zwei wärmeren Lagen in Morelli Lane – bringt anscheinend eher zur Opulenz neigend Weine hervor - und Freestone - eher zu intensiven Würzigkeit neigend. Die Trauben aus den unterschiedlichen Lagen werden getrennt vergoren und im Schnitt zehn Monate in französischen Barriques ausgebaut. Das Alter und die Herkunft der verwendeten Fässer sind abhängig von der jeweiligen Einzellage und des jeweiligen Jahrgangs. Um die Trockenheit in diesem schon wieder zu langen Einführungstext nicht überreizen zu wollen möchte ich dem Detailinteresssierten hinsichtlich solcher Informationen die enorm informative Webseite von Dutton-Goldfield ans Herz legen. So, jetzt gibt’s aber Stoff …


2.3.13

Keller Estate La Cruz Vineyard Pinot Noir 2009, Sonoma Coast





Nach einer geschlagenen Woche freiwillig gewählter Trockenzeit kam mir der Gedanke vom Enthaltsamkeitsolymp hinabzusteigen um mir einen Keller aus dem Keller zu holen. Natürlich nichts von DEM Keller! Solche Weine trinken vernünftige Menschen. So einer bin ich ja ganz sicher nicht, daher …! Wobei, bei Weinen aus der heutigen Rebsorte, der Pinot Noir Rebe, sehe ich persönlich bis jetzt nicht soviel Potential bei DEM Keller …! Ich schweife aber ab! Mein Keller Pinot war ein Keller von Arturo und Deborah Keller aus der etwas kühleren Weinbauregion Sonoma Coast. Keller Estate ist immer noch ein ziemlich junger Player in Sonoma. Erst seit dem Jahre 2000 wird unter eigenem Namen Wein produziert. Davor wurde das Traubengut, in erster Linie Chardonnay, an unterschiedliche namenhafte Weinproduzenten verkauft. Pinot Noir ist erst seit wenigen Jahren ein Thema auf dem Weingut. Alle Weinberglagen für die Pinot Noir Weine des Hauses sind in der bis dato eher unbekannten und recht feucht-kühlen Petaluma Gap in Sonoma Coast angesiedelt. So auch die Rebstöcke des La Cruz Vineyards mit seiner vielschichtige Ton/Lehm Unterlage, aus dem der heutige Pinot Noir stammt.

Neben dem La Cruz Pinot hatte ich noch einen gelungenen Counterpart! Einen Barbaresco "Cotta" 2005 des mir davor total unbekannten eher kleinen Produzenten Azienda Mainerdo aus Neive. Mal schaun’ wie die Weine waren: